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Belgiens neue Regierung tanzt Vivaldi

Rekordverdächtige 16 Monate hat es gedauert, jetzt steht die neue belgische Regierung. Der Liberale Alexander De Croo wird eine Koalition anzuführen, an der sieben Parteien beteiligt sind. De Croo entstammt Politikerfamilie Der neue Mann an der Spitze der Regierung gehört dem flämischen Teil der Bevölkerung an, er war bislang Finanz- und Entwicklungshilfeminister. Bereits sein Vater Herman trug politische Verantwortung, war unter anderem in den 1980er Jahren belgischer Verkehrsminister. Die neue Koalition, zu der die Sozialdemokraten, die liberalen Parteien aus Flandern und Wallonien, die Grünen aus den beiden Landesteilen sowie die Christdemokraten aus Flandern gehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Mindestrente umzusetzen, das Steuersystem zu vereinfachen, den Arbeitsmarkt umzubauen und aus der Kernkraft auszusteigen. Genannt wird das Bündnis „Vivaldi-Koalition“ nach den Violinkonzerten „Die vier Jahreszeiten“ des italienischen Komponisten. Der Hintergrund: Die vier Parteifarben sollen jeweils für eine Jahreszeit stehen. „Land wieder zum Laufen bringen" „Wir werden alle brauchen, um unsere Gesellschaft und unser Land wieder zum Laufen zu bringen und um die Erwartungen zu erfüllen, die die Bevölkerung an uns stellt“, so De Croo. Zuletzt führte Sophie Wilmès die Regierungsgeschäfte kommissarisch, davor hatte bis Oktober 2019 der jetzige Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, das Amt inne.
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