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Bill Gates macht eine erstaunliche Vorhersage zur Ära Trump

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 22.01.2018 Business Insider Deutschland

a man wearing a suit and tie: Bill Gates macht eine erstaunliche Vorhersage zur Ära Trump © Drew Angerer / Getty Bill Gates macht eine erstaunliche Vorhersage zur Ära Trump

Bill Gates und Warren Buffet sind in erster Linie für eine Sache bekannt: Ihr Geld. Bill Gates ist der reichste Mann der Welt und Warren Buffett ist der drittreichste. Laut Forbes besitzen sie zusammen mehr als 153,9 Milliarden Euro.

Da dürfte es niemanden verwundern, dass beide der Zukunft mit Optimismus entgegensehen. Zynische Naturen wären vielleicht geneigt, das nicht zuletzt ihrem unermesslichen Reichtum zuzuschreiben — wer so viel Geld hat, muss sich schließlich um sich selbst zumindest keine Sorgen machen.

Aber eben in diesem Punkt unterscheiden sich die Beiden von dem Klischee, dass viele von den Superreichen haben. Sie sorgen sich nämlich nicht nur um sich selbst, sondern verfolgen auch die politischen und sozialen Entwicklungen ihres Landes sehr genau.

Bill Gates: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus“

Unter Präsident Trump fürchten sich viele Menschen vor der Zukunft. Doch Bill Gates glaubt, dass sich das Gute am Ende durchsetzen wird. Denn die Welt, so sagt er, wird eigentlich immer besser. 

In einem Gastbeitrag beim Magazin „Time“ geht Bill Gates auf mehrere Entwicklungen ein – von der Sterblichkeitsrate von Kindern bis hin zu den vielen Ländern, die die Rechte von Homosexuellen schützen – und betont, dass wir uns in eine positive Richtung bewegen. Wir bekommen nur nicht viel davon mit, weil wir vor allem schlechte Nachrichten wahrnehmen.

„Diese Ereignisse – so schlimm sie auch waren – sind im Kontext eines größeren, positiven Trends geschehen“, schreibt Gates. „Insgesamt wird die Welt besser.“ 

Einige der Punkte, die er als Beispiele aufzählt, sind:

  • Ein drastischer Rückgang der Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren. Seit 1990 hat sich die Zahl halbiert und hat 122 Millionen Kindern das Leben gerettet.
  • Ein dramatischer Wandel bei der Bevölkerungszahl, die in extremer Armut lebt. Ware es im Jahr 1990 noch ein Drittel der Weltbevölkerung, ist es heute nur noch ein Zehntel. 
  • Ein enormer Anstieg der Anzahl der Kinder, die weltweit eine Schule besuchen: Mittlerweile können das 90 Prozent aller Kinder. 
  • Gesetze, die Homosexuelle schützen, sind nun in mehr als 100 Ländern in Kraft.
  • Weltweit werden Frauen zunehmend in öffentlichen Ämtern besetzt.

Zusammen mit seinem Freund Warren Buffet gab Gates im vergangenen Jahr dem Portal „The Atlantic“ ein Interview. In Zeiten von Fake News und alternativen Fakten erklärte Gates: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus.“

Bestimmte Lösungen, die nicht auf Fakten basierten, wären nicht so erfolgreich wie die Lösungen, die auf Fakten beruhen. „Demokratie ist etwas, das sich selbst korrigiert.“ 

Auch Warren Buffett kann die Unzufriedenheit der Menschen verstehen. Er erklärt sie in erster Linie mit der immer weiter wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Er bezieht sich dabei auf die Forbes-Liste: Noch 1982 wurde das Gesamtvermögen der Superreichen auf 88 Milliarden Dollar geschätzt. Heute sind es 2,2 Billionen.

Im krassem Gegensatz dazu stehe der „signifikant hohe Prozentsatz“ an Menschen, die in Amerika auch mit einem 40-Stunden Job ihre Familie nicht ernähren können.

„Die Menschen glauben, dass ihre Kinder schlechter dran sein werden als sie selbst“, sagte Buffet.

Aber dann sagte er auch: „Sie irren sich vollkommen.“

Woher der Optimismus? Warren Buffett nimmt seine positive Sicht der Dinge nicht aus der Luft und auch nicht aus seinem gigantischen Vermögen, sondern aus den Vorhersagen seines Freundes Bill Gates.

2006 trat Warren Buffett der Gates-Initiative „The Giving Pledge“ bei und versprach, den größten Teil seines Vermögens an wohltätige Organisationen zu spenden. Seitdem bekommt er jedes Jahr von der Bill und Melinda Gates Stiftung einen Brief, in dem steht, was Buffett und andere Großspender für ihr Geld bekommen: Eine bessere Welt.

Denn auch wenn wir in den Medien oft nichts sehen als Krieg, Terror und Elend: Im Großen und Ganzen betrachtet geht es bergauf, und Bill Gates schließt seinen Brief mit der hoffnungsvollsten Vorhersage von allen:

„Die Zukunft wird die Pessimisten überraschen.“

„Die Menschen irren sich vollkommen“, sagt Buffett zu „The Atlantic“. „Ihre Kinder werden besser leben und ihre Enkelkinder sogar noch besser.“

Lest auch: Bill Gates hat 1999 diese 15 Dinge vorhergesagt — es ist unheimlich, wie richtig er lag

Das gilt auch für all jene von uns, die keine Milliarden besitzen. Wer also noch dazu neigt, die Welt am Abgrund zu sehen, kann sich vielleicht ab und zu die Worte von Bill Gates in Erinnerung rufen. Warren Buffett hat er damit schon überzeugt.

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