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"Es war traumatisch. Sowas hatte ich noch nie erlebt" - Überlebender berichtet von Zyklon "Idai"

Das Ausmaß des Leids und der Zerstörung in Mosambik infolge des Zyklons "Idai" übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Der Tropensturm der Stärke vier von fünf war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometern pro Stunde vom Indischen Ozean kommend bei Beira auf Land getroffen. Es folgten Sturmfluten, massive Überschwemmungen und schwerer Regen. Den Behörden zufolge gibt es in den betroffenen Ländern Mosambik, Malawi und Simbabwe bereits mehr als 700 Tote. Allein in Mosambik sollen rund 400.000 Menschen zeitweise obdachlos geworden sein. Augenzeuge schildert dramatische Situation in Beira Im Interview spricht der stern mit Nelson Moda, der im schwer getroffen Beira für die christliche Gemeinschaft Sant’Egidio arbeitet. "Mein Name ist Nelson Moda. Ich bin Mosambikaner und lebe in Beira. Ich bin 34 Jahre alt und befinde mich zurzeit in Rom. Ich habe Beira zwei Tage nach dem Zyklon verlassen. Es war traumatisch. Es war eine Situation, die ich noch nie erlebt hatte. Selbst die älteren Bewohner der Stadt hatten so eine Zerstörung nie gesehen." 3 Millionen Menschen von Sturm-Folgen betroffen Der Zyklon "Idai" ist der stärkste seit 2008, der auf Mosambik getroffen ist. In den drei Staaten Mosambik, Malawi und Simbabwe sind nach UN-Angaben rund drei Millionen Menschen direkt von den Folgen des Sturms betroffen. "Ich sah zu, wie die Häuser zerstört, die Autos vom Wind verweht, und die Bäume umgehauen wurden. Ich habe persönlich tote Menschen auf der Straße gefunden – Kinder, Senioren, Behinderten. Sie könne sich nicht leisten, ihre ungeschützten Häuser zu verlassen, um eine Notunterkunft zu finden. Viele Menschen rannten zum Dream Center, dem Zentrum der Sant'Egidio Gemeinschaft in Beira." Menschen brauchen Essen, Trinken, Medikamente Der tropische Wirbelsturm zählt zu den opferreichsten der südlichen Hemisphäre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. "Obwohl das Zentrum von starken Winden zerstört wurde, bleibt es ein Willkommenspunkt für die Armen und Obdachlosen. Die Priorität in Beira sind Hilfslieferungen von Essen, Wasser und Medikamenten – für alle Menschen. Danach müssen wir das zerstörte Zentrum wiederaufbauen. Über die Jahre war es ein einzigartiger Ort in Beira, wo Kinder jeden Tag hinkommen, essen und sich duschen konnten. Dort wurden Menschen mit HIV behandelt. Deutsche können auch ihren Beitrag leisten. Sie können sofort durch die Sant'Edgidio Gemeinde helfen, um die Gemeinschaft zu unterstützen." Stiftung stern - Spenden für Sant' Egidio Sant’Egidio ist für seine Arbeit gegen Armut und für Frieden auf Spenden angewiesen. Wir leiten Ihre Hilfe weiter: Hier können Sie direkt Online spenden. IBAN DE20 2007 0000 0469 9500 00 BIC DEUTDEHH – Stichwort "Mosambik"; www.stiftungstern.de Glaube Liebe und Hoffnung 17.00
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