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San-Sebastian-Filmfestival eröffnet mit Woody Allen-Film

Den roten Teppich gibt es dieses Jahr nur mit ganz viel Abstand. Im Norden Spaniens hat das San-Sebastian-Filmfestival begonnen, zum 68. Mal. Pandemiebedingt als kleinere Version mit weniger Filmen und weniger Stars. Erwartet werden die amerikanischen Schauspieler Johnny Depp und Matt Dillon. Während der Eröffnungsgala bat Festivaldirektor José Luis Rebordinos seinen französischen Kollegen Thierry Frémaux vom Filmfestival in Cannes mit auf die Bühne. Gemeinsam warben sie für die Unterstützung der Film- und Kinoindustrie in Krisenzeiten. Festivaldirektor José Luis Rebordinos: "Der beste Ort, um einen Film zu sehen, ist immer noch das Kino. Wir wollten, dass das Festival von Cannes zu uns kommt, wenn wir unser Festivals von San Sebastian eröffnen, als Symbol der Einheit zwischen den Festivals und in gewisser Weise als Tribut an die anderen Festivals, die nicht stattfinden konnten." Thierry Frémaux: "Das Kino wird niemals sterben." Während der Eröffnungsgala wurden die Jurymitglieder der offiziellen Sektion vorgestellt, die spanische Produzentin Marisa Fernández Armenteros, der britische Schauspieler Joe Alwyn, der italienische Filmemacher Luca Guadagnino, die in Spanien lebende Kostümbildnerin Lena Mossum und der mexikanische Regisseur Michel Franco. Der Eröffnungsfilm war eine Weltpremiere: "Rifkin’s Festival" von Woody Allen, der vor einem Jahr in San Sebastian gedreht wurde. In den Hauptrollen sind die Spanierin Elena Anaya und der US-Schauspieler Wallace Shawn zu sehen. In dem Film spielt auch der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz mit. Das Festival von San Sebastian läuft noch bis zum 26. September.
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