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Sea-Watch-Kapitänin nach Andocken in Lampedusa verhaftet

Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 mit 40 vor der Küste Libyens geretteten Migranten drängte sich am Freitagabend in den italienischen Hafen Lampedusa. Schiffskapitänin Carola Rackete wurde verhaftet, weil sie sich weigerte, den Anweisungen des Militärs Folge zu leisten, nachdem sie das Schiff ohne Erlaubnis in den Hafen gebracht hatte. Dies ist ein Vergehen, das angeblich mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Die rund 40 Migranten an Bord durften schließlich in den frühen Morgenstunden des Samstags an Land gehen. Die Sea-Watch-Crew wurde von einer Gruppe von Unterstützern begrüßt, während eine Gruppe von Lega-Anhängern gegen das Andocken des Schiffes protestierte. Sea-Watch-Geschäftsführer Johannes Bayer erklärte über Twitter, dass die Kapitänin "genau das Richtige getan" habe. Rackete habe das Seerecht eingehalten und die Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. Die Menschen an Bord sind laut Angaben der Hilfsorganisation völlig erschöpft und verunsichert. Nun sei man aber erleichtert, den Hafen erreicht zu haben. Mittlerweile wurden die Flüchtlinge in Lampedusa registriert, anschließend mit Fahrzeugen in Auffangzentren gebracht. ––– Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/rt_deutsch/ RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.
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