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Supertanker vor Gibraltar bleibt bis 20. August beschlagnahmt

Der in Gibraltar an die Kette gelegte Supertanker bleibt noch mindestens einen Monat beschlagnahmt. Das hat der Oberste Gerichtshof des britischen Überseegebiets entschieden. Die Festsetzung wurde um 30 Tage bis zum 20. August verlängert. An Bord soll nach Angaben des Branchendienstes Lloyd`s List) für Syrien bestimmtes Öl aus dem Iran sein. Regierungschef Fabian Picardo hat mittlerweile auf privater Ebene mit iranischen Offiziellen das Thema erörtert. Er sagte im Parlament: " Das Treffen war konstruktiv und positiv. In jeder Phase haben wir den besonderen Charakter der Zuständigkeit Gibraltars, und die Unabhängigkeit des Obersten Gerichtshofs von Gibraltar hervorgehoben, und auch die Bedeutung der Einhaltung des ordentlichen Justizverfahrens in einem Rechtsstaat. " Teheran hatte wiederholt gegen die Beschlagnahme des Tankers protestiert, dessen sofortige Freigabe gefordert und mehrmals den britischen Botschafter einbestellt. Ohne den neuen Gerichtsbeschluss hätte Gibraltar die "Grace 1" nur bis Sonntag festhalten dürfen. Die vier Besatzungsmitglieder des unter Panamas Flagge fahrenden Tankers sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.
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