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Tote und Vermisste: Sturm "Ianos" wütet in Zentralgriechenland

In Zentralgriechenland hat der Wirbelsturm "Ianos" schwere Schäden verursacht. Ein Mann wurde bei Farsala in der Region Thessalien vom Dach seines Autos gerettet. Zudem gab es zwei Tote in der Region: Eine ältere Frau wurde tot in ihrem Haus gefunden. Ein 63-Jahre alter Schäfer starb in den Fluten. Zwei Menschen werden weiterhin vermisst. Ihr Auto wurde leer in einem Fluss gefunden. Rund 900 Personen wurden bisher aus den Fluten gerettet. Bei den Einsatzkräften gingen etwa 2500 Notrufe ein. Am Freitag war der Sturm entlang der Küste der griechischen Halbinsel Peloponnes gezogen und hatte bereits dort erhebliche Schäden angerichtet. Mehrere Menschen waren in ihren überschwemmten Häusern oder Autos eingeschlossen. "Ianos" ist ein Medicane, ein Sturmtief, das sich gegen Ende des Sommers im Mittelmeerraum bilden kann, wenn das Wasser dort noch warm ist. Normalerweise verliert der Sturm auf dem Festland an Heftigkeit. Griechenland wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Stürmen und Starkregen heimgesucht, oft sind Verletzte und Tote zu beklagen. Ältere GriechInnen versichern, dass es solche schweren Stürme in dieser Regelmäßigkeit früher nicht gegeben habe. "Ich stand bis zu den Hüften im Wasser", sagte eine 86-Jährige am Samstag dem Fernsehsender Skai in der stark betroffenen Stadt Karditsa. "Wir hatten auch früher mal Stürme, aber nie so gewaltig."

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