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Was taugt ein Japan-Smartphone für 200 Euro?

WELT-Logo WELT 03.11.2019 Michael Huch
Das Sharp Aquos V hat ein LC-Display mit einer Diagonale von 5,9 Zoll Quelle: Computer Bild / Michael Huch © Computer Bild / Michael Huch Das Sharp Aquos V hat ein LC-Display mit einer Diagonale von 5,9 Zoll Quelle: Computer Bild / Michael Huch

Ein Jahr nach dem Sharp Aquos D10 unternahm Sharp mit dem Oberklasse-Handy Aquos R3 einen neuen Anlauf auf den hiesigen Markt. Für weniger gut betuchte Kunden bringen die Japaner nun das günstigere Sharp Aquos V.

Computer Bild“ hat das Einstiegs-Handy ausprobiert und verrät, was es draufhat.

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Design des Sharp Aquos V

Das Sharp Aquos V ist 76 Millimeter breit. Auf das Display entfallen gut 67 Millimeter. Das sorgt links und rechts mit über vier Millimetern für einen recht dicken Rand. Allerdings genehmigt sich ein Apple iPhone 11 Pro Max an den Seiten noch mehr Rahmen.

Der Fingerabdrucksensor des Sharp Aquos V befindet sich klassisch auf der Rückseite Quelle: Computer Bild / Michael Huch © Computer Bild / Michael Huch Der Fingerabdrucksensor des Sharp Aquos V befindet sich klassisch auf der Rückseite Quelle: Computer Bild / Michael Huch

Oben und unten hat das Sharp Aquos V einen etwa elf Millimeter breiten Rand, dort ist auch die Frontkamera untergebracht. Eine Notch gibt es also nicht. Das Gehäuse ist vernünftig verarbeitet. Die Rückseite ist glatt und empfänglich für Fingerabdrücke.

Das Sharp Aquos V hat ein LC-Display mit einer Diagonale von 5,9 Zoll © Computer Bild / Michael Huch Das Sharp Aquos V hat ein LC-Display mit einer Diagonale von 5,9 Zoll

Der Rahmen besteht aus griffigem Kunststoff – gut und günstig. An der rechten Seite gibt es die Lautstärkewippe und darunter den Ein-/Ausschalter.

5,9-Zoll-Display im Sharp Aquos V

Im Aquos V steckt ein LC-Display im 18:9-Format mit einer Diagonale von 5,9 Zoll. Die Auflösung liegt bei 2160x1080 Pixeln. Damit ist die Darstellung schön scharf. Selbst viele teurere Smartphones kommen damit aus.

Allerdings ist der Bereich für den optimalen Blickwinkel beim Aquos V etwas schmal. Dafür hinterlässt das Bild einen guten Eindruck. Die Handy-Einstiegsklasse ist längst nicht mehr so kompromissbehaftet wie vor einigen Jahren. Wirklich schlechte Displays sind mittlerweile rar.

Prozessor und Speicher

Für den Benchmark-Kampf bewaffnet sich das Aquos V mit einem Qualcomm Snapdragon 835. Im Antutu 8 und Geekbench 5 zieht das Aquos locker an Konkurrenten wie Xiaomi Mi A3 und Motorola One Zoom vorbei und behauptet sich sogar gegenüber einem Redmi Note 8 Pro. Nicht übel.

Hier laufen also auch die meisten Spiele ordentlich. Der Arbeitsspeicher beträgt vier Gigabyte. Über 19 Gigabyte sind vom 64 Gigabyte großen Speicher schon belegt. Per microSD können Sie bis zu 256 GB nachrüsten. In dem Fall passt aber keine SIM-Karte mehr für den Dual-SIM-Betrieb.

Im Sharp Aquos V steckt ein Akku mit einer Kapazität von 3160 Milliamperestunden. Sie laden ihn per USB Typ C.

Kameras des Sharp Aquos V

Die Hauptkamera löst mit 13 Megapixeln auf, die zweite Linse mit ebenfalls 13 Megapixeln assistiert bei Porträtfotos, um die Person vom Hintergrund abzugrenzen. Die Intensität der Unschärfe bei solchen Bokeh-Aufnahmen bestimmen Sie per Schieberegler.

Maximale Auflösung der Hauptkamera: 13 Megapixel Quelle: Computer Bild / Michael Huch © Computer Bild / Michael Huch Maximale Auflösung der Hauptkamera: 13 Megapixel Quelle: Computer Bild / Michael Huch

Bei unseren Versuchen klappte die Objekterkennung gut und die kryptische Meldung „Erfolg bei Tiefe“ meldete Vollzug. Selfies macht die Frontkamera mit acht Megapixeln. Videos speichern Sie maximal in Full HD.

Ausstattung des Sharp Aquos V

Als Betriebssystem kommt Android 9.0 Pie zum Einsatz, das der Hersteller durch seine Oberfläche Sharp UI angepasst hat. Verbindungen stellt das Smartphone per WLAN-n (2,4 Gigahertz), WLAN-ac (5 Gigahertz), 4G (LTE) und Bluetooth 5.0 her.

Anschlüsse: Unten befindet sich der USB Typ-C und oben gibt es eine Klinkenbuchse Quelle: Computer Bild / Michael Huch © Computer Bild / Michael Huch Anschlüsse: Unten befindet sich der USB Typ-C und oben gibt es eine Klinkenbuchse Quelle: Computer Bild / Michael Huch

Das Handy hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer und einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Es fehlen eine Gesichtserkennung zum Entsperren und NFC für bargeldloses Bezahlen etwa per Google Pay.

Preis und Release

Das Sharp Aquos V wird voraussichtlich über Media Markt/Saturn und den Onlinehandel erhältlich sein. Die UVP liegt bei 199 Euro. Einen Termin gibt es noch nicht.

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