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„Halb Schildkröte, halb Schlange“: Entdeckung in beliebtem Park sorgt für Panik

EXPRESS-Logo EXPRESS 19.02.2019 express
Ein zuerst nicht identifizierbares Wesen sorgte in einem Park für Panik. © picture alliance / Patrick Pleul (Symbolfoto) Ein zuerst nicht identifizierbares Wesen sorgte in einem Park für Panik.

Der Baiyun Lake Park in Chinas Millionenstadt Guangzhou ist ein beliebtes Freizeitziel der Einwohner, um zu relaxen. Doch mit der Entspannung war es Anfang Februar prompt vorbei.

Einwohner sahen einen mysteriösen Fisch im See schwimmen. Wie „Guangzhou Daily“ berichtet, habe der Rücken des Tieres laut eines Augenzeugenberichts wie ein Schildkrötenpanzer ausgesehen. Das Gesicht des Tieres habe aber dem einer Schlange geähnelt. 

Ein Parkwächter, der das Tier fotografieren konnte, beschrieb es als „bizarr“.

„Mörder im Wasser“ sorgt bei Besuchern des Bayun Lake Parks für Panik

Das Sicherheitsteam des Parks hatte das Tier schon ein paar Tage zuvor entdeckt, es aber nicht einer Spezies zuordnen können.

Um die Sicherheit der Parkgäste nicht zu gefährden, stellte das Personal Warnschilder auf, nicht im See schwimmen zu gehen. Leider hatte das unerwünschte Reaktionen zur Folge.

Denn bei den Bewohnern stellte sich Panik ein. Befeuert wurde das durch lokale Medien, die die Entdeckung „bösartig“ und den „Mörder im Wasser“ nannten. Sie äußerten die Sorge, der Fisch könne „jedes Lebewesen im See essen“.

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Mysteriöses Wesen entpuppt sich als Alligatorhecht

Ein Spezialteam wurde mit dem Fang des Fisches beauftragt – erfolgreich. Am Montag ging den Verantwortlichen der Fisch ins Netz.

Und die Vermutungen, die einige Experten vorher aufgestellt hatten, bestätigten sich: Es handelte sich um einen sogenannten Alligatorhecht.

Neben dem etwa 1,20 Meter großen wurde ein weiteres, etwa 90 Zentimeter großes Exemplar gefangen. Es wird vermutet, dass die Lebewesen 2013 vom Perlfluss in den See gelangten, als eine Talsperre geöffnet wurde.

Alligatorhechte sind normalerweise nicht in China zu sehen

Alligatorhechte kommen aus Zentral- und Nordamerika und sind normalerweise nicht in China heimisch. Im Durchschnitt werden die Fische zwei Meter groß und wiegen 45 Kilo.

Wegen ihrer scharfen Zähne können sie bei Fischern und Schwimmern durch Bisse ernsthafte Verletzungen hervorrufen.

(mah)

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