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1300 Menschen aus Internierungslager in Mexiko geflohen

WELT-Logo WELT 26.04.2019
Etwas mehr als die Hälfte der ausgebrochenen Migranten ist wieder in das Lager zurück gekehrt Quelle: REUTERS © REUTERS Etwas mehr als die Hälfte der ausgebrochenen Migranten ist wieder in das Lager zurück gekehrt Quelle: REUTERS

Beobachter sprechen vom größten Massenausbruch in der jüngeren Geschichte Mexikos: Knapp 1300 mehrheitlich kubanische Migranten sind aus einem Internierungslager geflohen. Der Fall gilt als Blamage für die mexikanische Regierung.

Mindestens 1300 Migranten sind aus einem Internierungslager an der Südgrenze Mexikos ausgebrochen. Später seien 700 der vornehmlich aus Kuba stammenden Menschen freiwillig zurückgekehrt, doch seien 600 noch flüchtig, teilte die nationale Einwanderungsbehörde mit. Beobachter sprachen vom größten Massenausbruch in der jüngeren Geschichte Mexikos.

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Beamte in dem Internierungslager seien nicht bewaffnet gewesen, zu einer Konfrontation sei es nicht gekommen, hieß es weiter. Später rückten Bereitschaftspolizisten an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Eine Gruppe von Kubanern, deren Verwandte in dem Lager gehalten wurden, kam derweil draußen zum Protest zusammen. Ihre Angehörigen hätten von Überbelegung und unhygienischen Verhältnissen in der Einrichtung berichtet, klagten sie.

Der Ausbruch gilt als Blamage für die Regierung, zumal just am selben Tag ein hoher mexikanischer Menschenrechtler das Internierungslager besuchte, um die dortigen Bedingungen zu prüfen.

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