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21 Jahre Haft für Raubüberfall auf Lady Gagas Hundesitter

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 06.12.2022 RP ONLINE

Los Angeles. Im Februar 2021 hat ein Mann den Hundesitter von Lady Gaga angeschossen und zwei ihrer Hunde gestohlen. Bei seiner Verurteilung kam ans Licht: Es war Zufall, dass der Räuber die Hunde der Sängerin ins Visier nahm.

Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga bei der Grammy-Gala in Las Vegas im April 2022 (Archivfoto). Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga bei der Grammy-Gala in Las Vegas im April 2022 (Archivfoto).

Für einen Raubüberfall auf den Hundesitter von Lady Gaga ist ein Mann in Kalifornien am Montag zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles teilte mit, der Hauptangeklagte habe den Vorwurf des Mordversuchs nichts bestritten. Der Mann hatte im vergangenen Jahr den Hundesitter angeschossen und zwei Französische Bulldoggen der Sängerin gestohlen.

Dabei hatten es der Angeklagte und seine Komplizen nach Einschätzung der Ermittler wohl gar nicht auf den Star abgesehen. Die Verbindung zu Lady Gaga sei ein Zufall, das Motiv habe vielmehr im Wert der Französischen Bulldoggen gelegen, deren Wert in die Tausende gehe, erklärten sie. Die Diebe wussten wohl gar nicht, welch prominente Besitzerin die Hunde haben.

Der Mann sei im Februar 2021 gemeinsam mit anderen durch Hollywood, West Hollywood und das San-Fernando-Valley gefahren, auf der Suche nach Französischen Bulldoggen, erklärte die Staatsanwaltschaft bereits vor dem Urteil. Sie trafen auf den Hundesitter von Lady Gaga mit ihren drei Tieren. Während des Überfalls fiel ein Schuss, die Täter nahmen zwei Hunde mit. Die Tiere wurden einige Tage später von einer Frau gefunden, die ebenfalls wegen der Tat angeklagt wurde. Der Überfall ereignete sich während eines Italien-Besuchs von Lady Gaga, die sich dort zu Dreharbeiten aufhielt.

Der Vorfall führte zu mehreren Festnahmen, einige Verfahren stehen noch aus. Im August wurden zwei Männer wegen Teilnahme an dem Raubüberfall zu jeweils vier und sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

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