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75-Jährige ersticht offenbar Schuljungen

SZ.de-Logo SZ.de 22.03.2019 SZ.de/dpa/ick
Basel © picture alliance/KEYSTONE Basel

Im schweizerischen Basel wird ein Siebenjähriger auf dem Heimweg von der Schule getötet. Später stellt sich eine Frau der Polizei und gesteht die Tat. Das Motiv ist unklar.

In einer ruhigen Nebenstrasse Basels ist ein siebenjähriger Junge auf dem Heimweg von seiner Schule auf dem Bürgersteig erstochen worden. Als mutmaßliche Täterin stellte sich Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge eine 75-jährige Frau. Sie habe das Kind angegriffen, sagte sie demnach. Die Frau wurde festgenommen.

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Zum Motiv der Schweizerin konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Basler Zeitung berichtet von Anwohnern, die von einem Streit erzählt hätten, den sie am Tatort gehört haben. Ob sich die mutmaßliche Täterin und das Kind gekannt haben, ist aber noch nicht bekannt.

Peter Gill, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft sprach der Zeitung gegenüber von "einem sehr gravierenden, ganz schlimmen Delikt".

Der Junge war nach Angaben der Ermittler gegen 12:30 Uhr auf dem Weg nach Hause, als er auf der Straße plötzlich niedergestochen wurde. Seine Klassenlehrerin habe das schwer verletzte Kind gefunden und den Notarzt alarmiert. Dieser habe über einen längeren Zeitraum versucht, den Jungen zu reanimieren. Dieser sei dann im Krankenhaus notoperiert worden, aber wenig später an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei suchte am Nachmittag noch nach Zeugen der Tat.

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