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Angriffe auf Frauen in Nürnberg: Tatverdächtiger schweigt – Motiv weiter unklar

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung 16.12.2018 berliner-zeitung
Ein Polizeiwagen fährt am Morgen des 14. Dezember durch den Nürnberger Stadtteil St. Johannis. Am Vorabend waren drei Frauen auf der Straße Opfer von Messerangriffen geworden. © dpa Ein Polizeiwagen fährt am Morgen des 14. Dezember durch den Nürnberger Stadtteil St. Johannis. Am Vorabend waren drei Frauen auf der Straße Opfer von Messerangriffen geworden.

Der nach den Angriffen auf drei Frauen in Nürnberg gefasste Tatverdächtige hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Er habe bei seiner Festnahme, die bereits am Samstagmorgen ganz in der Nähe der Tatorte erfolgt sei, ein Messer bei sich gehabt, für das er keine schlüssige Erklärung gehabt habe.

Wegen eines anderen Delikts in Untersuchungshaft

Der Verdächtige sei zunächst wegen eines Eigentumsdelikts, das er rund zwei Stunden vor der ersten Messerattacke verübt haben soll, in Untersuchungshaft genommen worden. Auf ihn passten die Beschreibungen der Opfer. Am Samstagabend habe sich dann der dringende Tatverdacht erhärtet, als das Ergebnis eines DNA-Vergleichs übermittelt worden sei.

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Bei dem 38 Jahre alten Mann handele es sich um einen wohnsitzlosen Deutschen. Sein Motiv für die Angriffe sei weiter unklar, hieß es. Weil alle Opfer auf dem Nachhauseweg von den Angriffen völlig überrascht wurden, geht die Anklagebehörde in allen drei Fällen von versuchtem Mord aus. (dpa) 

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