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Ausgebüxte Hündin nach sechs Monaten schwer verletzt wiedergefunden

DIE WELT-Logo DIE WELT vor 6 Tagen

Vor einem halben Jahr war eine Schäferhündin bei einem Tierarzt-Termin abgehauen. Jetzt wurde "Rapunzel" 400 Kilometer entfernt an einer Autobahn wiedergefunden - mit Knochenbrüchen und inneren Blutungen.

Eine im Rhein-Main-Gebiet ausgebüxte Schäferhündin ist nach Angaben des Züricher Rettungsdienstes in der Schweiz gerettet worden – offenbar nach einer fast halbjährigen Odyssee. Die Sanitäter hätten das schwer verletzte Tier in der Nacht zu Freitag am Autobahnrand in der Nähe von Zürich entdeckt, sagte der Sprecher des Rettungsdienstes Schutz & Rettung, Roland Portmann, am Dienstag.

Die Besitzerin von "Rapunzel" aus Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) hat das Tier bereits am Wochenende in der Schweiz besucht. Jasmin Ehret-Väth sagte: "Sie war vollkommen zugedröhnt mit Schmerzmitteln, aber hat mich sofort erkannt." Das Tier sei am 15. August 2017 bei einem Tierarzt zwischen Aschaffenburg und Frankfurt abgehauen.

Nach Angaben des Sprechers fuhren die Sanitäter die neunjährige Hündin im Krankenwagen zur Tierklinik – die alarmierte Tierambulanz hätte zu lange gebraucht. "Sie haben ihr über eine Sauerstoffmaske Sauerstoff gegeben und sie in wärmende Decken gewickelt", sagte Portmann.

"Sie ist noch nicht über den Berg"

Das Tierspital der Universität Zürich bestätigte, dass die Hündin dort behandelt wurde. Sie sei inzwischen mehrfach wegen Knochenbrüchen und inneren Blutungen operiert worden, sagte Portmann. "Sie ist noch nicht über den Berg, aber sie hat gute Chancen zu überleben."

Schäferhündin Rapunzel © dpa/Schutz & Rettung Zürich Schäferhündin Rapunzel

Die Hündin trug einen Chip, so dass die Besitzer schnell hätten ausfindig gemacht werden können. Zwischen Frankfurt und Zürich liegen 400 Kilometer. Schutz & Rettung ist der Notdienst der Stadt Zürich.

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