Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Bahnverkehr nach Gewittern gestört, Flüge in Frankfurt annulliert

WELT-Logo WELT 18.08.2019
Besonders betroffen von Gewittern war am Sonntag Hessen. Aber auch über Teile Brandenburgs zog am Sonntagabend ein heftiges Gewitter hinweg Quelle: dpa/Patrick Pleul © dpa/Patrick Pleul Besonders betroffen von Gewittern war am Sonntag Hessen. Aber auch über Teile Brandenburgs zog am Sonntagabend ein heftiges Gewitter hinweg Quelle: dpa/Patrick Pleul

Heftige Gewitter sind am Sonntag über Teile Mittel- und Süddeutschlands hinweggezogen und haben Probleme im Bahn- und Flugverkehr verursacht. In Walldorf (Baden-Württemberg) schlug ein Blitz in ein Stellwerk der Deutschen Bahn ein, wie die DB via Twitter mitteilte.

Zwischen den Hauptbahnhöfen von Mannheim und Frankfurt sei deshalb derzeit kein Zugverkehr möglich, hieß es dort. Die Techniker seien bereits vor Ort. Es kam zu Verspätungen von 90 Minuten, bei einigen ICEs dauerte es noch länger.

Insbesondere in Hessen sei der Zugverkehr wetterbedingt gestört, sagte ein Bahn-Sprecher. Etwa auf den Strecken zwischen Darmstadt und Frankfurt sowie zwischen Hanau und Aschaffenburg gab es Oberleitungsstörungen. Umgestürzte Bäume lagen an mehreren Orten auf den Gleisen und behinderten vor allem den Regionalverkehr.

Es könne in den betroffenen Bereichen zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen kommen, sagte der Sprecher. Der Fernverkehr werde umgeleitet, einige Züge würden in Bahnhöfen zurückgehalten. Wie lange die Störungen anhalten sollen, war zunächst unklar.

Mehr Top-Nachrichten auf MSN:

"Verabschiedungskultur": Höcke hetzt erneut

Brexit: Diese Engpässe drohen den Briten 

Türkische Juristen: Edogan-Boykott angekündigt

Auch auf dem Frankfurter Flughafen machten sich die heftigen Gewitter bemerkbar. Um Personal und Reisende zu schützen, sei die Abfertigung auf dem Vorfeld vorübergehend eingestellt worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Fraport. Auch die Zahl der landenden Maschinen sei reduziert worden. Zunächst 26 Flüge seien bis Sonntagabend annulliert worden – größtenteils Inlandsflüge. Fünf Flüge wurden umgeleitet.

Die Gewitter zogen am Sonntagabend von der Pfalz und Südhessen in Richtung Südosten, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes sagte. Die Unwetter sollten bis ins nördliche Unterfranken und möglicherweise nach Thüringen ziehen. Es habe schwere Sturmböen, heftigen Starkregen und Hagel gegeben. Die Gewitter sollten dort aber in den Abendstunden abflachen.

Eine weitere Gewitterlinie zieht sich nach Angaben des DWD-Meteorologen von Mittelfranken Richtung Osten. Besonders die Regionen Nürnberg und Ingolstadt sollten am Abend betroffen sein: Es sollte zu Orkanböen und ebenfalls zu heftigem Regen und Hagel kommen, sagte er. Auch in Baden-Württemberg und Bayern sei für die Nacht zunächst keine allgemeine Entspannung in Sicht.

Auch über Teile Brandenburgs zog ein heftiges Gewitter hinweg. Der DWD erwartete Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu drei Zentimetern und heftige Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 105 Kilometern pro Stunde. Die Unwetterzelle sollte am Abend Richtung Berlin ziehen und womöglich vor allem den Süden der Hauptstadt treffen.

Nach Angaben des DWD vom Samstag soll sich gegen Mitte der Woche das Wetter wieder beruhigen. Zwar ist es für Montag und vor allem für Dienstag im Süden und Südosten teils starken Regen und Gewitter angesagt. Ab Mittwoch aber wende sich das Blatt, versprach DWD-Meteorologe Simon Trippler. Mit zunehmenden Hochdruckeinfluss bleibt es in Deutschland – von den Küsten abgesehen – weitgehend trocken bei viel Sonnenschein. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte von 20 bis 28 Grad.

Mehr auf MSN

Video wiedergeben
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von WELT

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon