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Berlin-Mitte: Obdachloser stirbt bei Minusgraden

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 20.01.2019

Ungleichheit in Deutschland © Foto: dpa Ungleichheit in Deutschland

In der Nacht von Samstag auf Sonntag starb ein Obdachloser im Volkspark Humboldthain. Die Todesursache kann die Polizei erst nach der Obduktion bekanntgeben.

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein Obdachloser in der Kälte gestorben. Der Mann verstarb bei Temperaturen von minus 7 Grad. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann am Sonntagmorgen gegen 6:20 Uhr auf einer Parkbank im Volkspark Humboldthain gefunden. Die genaue Todesursache wird noch ermittelt. Die Polizei möchte hierfür die Obduktion abwarten. Ob der 55-Jährige aufgrund der Kälte verstarb - wie in der ersten Fassung des Textes berichtet - kann die Polizei vorerst nicht bestätigen. Hinweise auf Suizid oder Fremdverschulden gibt es aber nicht. Auch in den kommenden Nächten wird es laut Wetterprognosen weiterhin kalt bleiben: Tiefstwerte bis zu minus 5 Grad werden erwartet. In Berlin gibt es laut Schätzungen bis zu 10.000 Menschen, die auf der Straße leben. Um Obdachlose vor der Kälte zu schützen, sind zurzeit zwei Berliner U-Bahnhöfe als Notunterkünfte geöffnet. (Tsp)

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