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Black Hawk räumt Schnee auf Inntal-Autobahn

Die Presse-Logo Die Presse 11.01.2019
© Bereitgestellt von Styria Digital One GmbH

Nach den heftigen Schneefällen der letzten Tage hat sich das Wetter am Freitag vielerorts entspannt. Dieses "Flugfenster" wird in vielen Gemeinden Österreichs dazu genutzt, wichtige Flüge zur Sprengung von Lawinen und der Versorgung der Bevölkerung durchzuführen. Für die Suche der seit Samstag vermissten Tourengeher in Niederösterreich ist ebenso ein Hubschrauber-Einsatz geplant.

Aber auch bei der Schneeräumung werden die Winterdienste aus der Luft unterstützt. In einem Assistenzeinsatz ist das Bundesheer mit einem Black Hawk-Hubschrauber über die Inntal-Autobahn (A12) geflogen, um die nahen Bäume von den Schneemassen zu befreien. "Dabei setzen die Piloten den Luftstrom der Rotorblätter - den sogenannten Downwash - gezielt ein, um den Schnee von den Bäumen im Nahbereich unserer Leitungen zu blasen", erklärte Tinetz-Geschäftsführer Thomas Trattler in einer Aussendung. Zusätzlich werde in den Umspannwerken präventiv Schnee geräumt, da ansonsten die Gefahr von Überschlägen drohe.

Die Asfinag hat ein Video von dem Einsatz auf Facebook veröffentlicht.

Tourengeher-Suche in Niederösterreich

Auch für die Suche nach zwei seit dem Wochenende vermissten Tourengehern in Hohenberg (Bezirk Lilienfeld) soll am Freitag ein Helikopter des Innenministeriums zum Einsatz kommen. Das erhoffte Wetterfenster sei eingetreten: "Zur Zeit herrschen seit gute Witterungs- und Sichtverhältnisse, die einen Hubschrauber-Einsatz zulassen", berichtete Michael Hochgerner von der Alpinpolizei auf Anfrage.

Sobald der Helikopter "Libelle Linz" nach Einsätzen in Oberösterreich verfügbar sei, werde er in Hohenberg erwartet. Ziel war es laut Hochgerner, weitere Erkenntnisse zu erlangen bzw. die Wintersportler mithilfe des sogenannten Recco-Systems zu orten. Die Männer im Alter von 54 und 58 Jahren hatten einen entsprechenden Reflektor auf die Tour mitgenommen. Weiters wurde am Freitag erneut ein Erkundungstrupp, bestehend aus Mitgliedern von Bergrettung, Alpinpolizei und Bundesheer, in Richtung Hohenberger Gschwendt entsandt.


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