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Bombe in Köln-Zollstock: Blindgänger entschärft – Anwohner können zurück in ihre Häuser

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 24.04.2019 ksta
Symbolbild © Arton Krasniqi Symbolbild

Der Kampfmittelräumdienst hat am Mittwochabend einen Blindgänger in Köln-Zollstock erfolgreich entschärft. Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Morgen auf dem Grundstück Kendenicher Straße 85 gefunden worden. Dabei handelte es sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Langzeitzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und der Ordnungsdienst waren umgehend vor Ort.

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Die Freigabe zur Entschärfung wurde um kurz nach 18.30 Uhr erteilt. Zuvor war der zweite Evakuierungsdurchgang beendet und das Gebiet vollständig geräumt worden. Nach Angaben der Stadt wurde bei der Entschärfung der Zünder der Bombe zunächst komplett freigelegt und eine Raketenklemme daran befestigt. Anschließend wurde die Klemme mit zwei Treibsätzen ferngesteuert in Bewegung gesetzt und so der Zünder aus dem Bombenblindgänger herausgedreht. Dabei entstand ein Knallgeräusch.

Der Evakuierungsradius um den Fundort betrug 500 Meter. Etwa 2500 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Bis zum Abend wurden 50 erforderliche Krankentransporte durchgeführt sowie alle erforderlichen Straßensperrungen eingezogen und von der Polizei besetzt. Die Militärringstraße und der Zollstockgürtel waren der Stadt zufolge nicht betroffen.

Zugstrecke zwischen Köln und Bonn gesperrt

Die Zugstrecke zwischen Köln und Bonn wurde zwischen 18 Uhr und 19.15 Uhr gesperrt. Betroffen waren Nah- und Fernverkehrszüge in beide Richtungen. Nach der erfolgreichen Entschärfung wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Nach Angaben der Bahn kam es infolgedessen noch zu Verspätungen und Teilausfällen. (kle, beq)

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