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Dutzende Notrufe wegen „roten Himmels“ im Ruhrgebiet

WELT-Logo WELT 14.01.2020
Ein Foto der Feuerwehr zeigt den Feuerschein über dem BP-Werk: Dort wurden Gase abgefackelt, die nicht genutzt werden konnten Quelle: dpa © dpa Ein Foto der Feuerwehr zeigt den Feuerschein über dem BP-Werk: Dort wurden Gase abgefackelt, die nicht genutzt werden konnten Quelle: dpa

Wegen eines riesigen Feuerscheins über dem nördlichen Ruhrgebiet haben am Montagabend Dutzende besorgte Bürger bei den Feuerwehren in Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und Oberhausen angerufen. Die Ursache war aber kein Großbrand, sondern die Gasfackel einer Raffinerie in Gelsenkirchen-Scholven.

Über solche meist Dutzende Meter hohen Fackeltürme werden Gase abgefackelt, die nicht genutzt werden können. Der Schein war im Umkreis von vielen Kilometern zu sehen – auch weil die tief stehenden Wolken den Feuerschein eindrucksvoll verstärkten, wie der Sprecher erläuterte.

Auf Twitter schrieb die Feuerwehr Gelsenkirchen: „Es handelt sich um kein Schadensereignis! Bitte blockiert nicht die Notrufnummern der Leitstellen der Feuerwehr Gelsenkirchen und der Nachbarstädte!!!“

Fackeln sind notwendige Sicherheitseinrichtungen einer Raffinerie, erklärte das Unternehmen auf seiner Homepage dazu. Überschüssige Gase würden zu mehr als 99 Prozent durch das Zuführen von Dampf verbrannt. In dem von BP betriebenen Werk Scholven fiel in den späten Abendstunden nach einem technischen Defekt eine Produktionsanlage aus. Um die Anlagen zu entlasten, seien die überschüssigen Gase über die Fackeln auf dem Werksgelände verbrannt worden, hieß es weiter. Das Unternehmen BP entschuldigte sich für entstandene Unannehmlichkeiten.

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