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Es muss eine Qual sein!: Mann geht seit 26 (!) Tagen nicht aufs Klo – das ist der Grund

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 14.02.2018 berliner-kurier
toilette schild: Es muss eine Qual sein!: Mann geht seit 26 (!) Tagen nicht aufs Klo – das ist der Grund © picture alliance / Patrick Seege Es muss eine Qual sein!: Mann geht seit 26 (!) Tagen nicht aufs Klo – das ist der Grund

Mit einem ungewöhnlichen Protest wehrt sich Lamarr Chambers (24) gegen seine Festnahme durch die Polizei in Essex. Seit mittlerweile 26 Tagen ist der Mann nicht mehr auf die Toilette gegangen.

Warum Chambers seinen Stuhlgang unterdrückt? Die Polizei hat den Verdächtigen aufgrund von offenbar längeren Ermittlungen am 17. Januar verhaftet. Wie mehrere britische Medien, unter anderem „Metro“, berichten, wird der 24-Jährige verdächtigt, als Mitglied einer Gang Drogen zu verkaufen.

Lamarr Chambers soll Drogen verschluckt haben

Beweise haben die Beamten aber offensichtlich noch gefunden, zumindest nicht in ausreichender Weise. Dennoch ist die Polizei und die Staatsanwaltschaft von seiner Schuld überzeugt.

Chambers soll kurz vor seiner Verhaftung mehrere Drogentütchen geschluckt haben, um seine Spuren zu verwischen. Nun warten die Beamten darauf, dass der Inhaftierte die Beweise mit dem nächsten Stuhlgang wieder ausscheidet.

Doch letzterer lässt ungewöhnlich lange auf sich warten. Mit den 26 Tagen, die der 24-Jährige nun bereits den Toilettengang rausgeschoben hat, hat Chambers bereits den Britischen Rekord geschlagen. Dem Metro zufolge lag der bislang bei 23 Tagen.

Protest hat eigenen Hashtag: #PooWatch 

Die Behörden haben inzwischen sogar einen eigenen Hashtag für den Protest gestartet. Unter #PooWatch wird die Öffentlichkeit über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

Lamarr Chambers war im Vorfeld wegen Drogenhandels mit harten Betäubungsmitteln wie Heroin oder Kokain angeklagt worden. Ein weiterer Anklagepunkt lautete Fahren ohne Führerschein. Seine Anhörung war bereits mehrfach verschoben worden.

Unterdrückter Stuhlgang: So schlimm sind die Folgen

Wie lange der 24-Jährige seinen Streik durchhalten kann, ohne bleibende Schäden davon zu tragen, ist fraglich. Neben dem Willensakt müssen die physischen Schmerzen qualvoll sein.

Zu den ersten, eher unspezifischen Warnzeichen gehören laut Techniker Krankenkasse häufiges Aufstoßen, Bauchschmerzen, Erbrechen, aber auch Übelkeit und Fieber. In vielen Fällen beschleunigt zudem der Puls.

In einem späteren Stadium kommen heftige krampfartige Bauchschmerzen dazu.  In schlimmen Fällen wird der Kot sogar erbrochen.

(jv)

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