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Es soll ein Masken-Problem lösen: Fleisch-Hersteller kreiert bizarren Corona-Schutz

EXPRESS-Logo EXPRESS 29.10.2020 express
Ein US-Hersteller will mit einer neuen Geruchsmaske ein Problem lösen, das viele Träger mit Masken haben. Auf unserem Symbolfoto vom 12.08.2020 trägt ein Schüler einen Corona-Mundschutz. © picture alliance/dpa Ein US-Hersteller will mit einer neuen Geruchsmaske ein Problem lösen, das viele Träger mit Masken haben. Auf unserem Symbolfoto vom 12.08.2020 trägt ein Schüler einen Corona-Mundschutz.

Keine Frage: Der Mund-Nasen-Schutz ist derzeit nicht mehr wegzudenken. In einer Zeit, in der die Neuinfektionen wieder auf einem sehr hohen Niveau sind, bleibt die Maske eines der wichtigsten Instrumente gegen die Pandemie.

Und seitdem die Masken unseren Alltag bestimmen, gibt es sie in verschiedensten Farben und Formen. Schon längst muss es keine schnöde Maske im nüchternen Krankenhaus-Look sein. Doch ein großes Problem haben viele noch: Mitunter riecht der Schutz eigenartig. Unangenehm, wenn man vielleicht sogar mehrere Stunden mit ihm aushalten muss.

Ein US-Lebensmittelhersteller hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Umstand entgegenzuwirken. Und hat eine bizarre Corona-Maske entwickelt. Denn sie riecht nach Schinken. Und um das auch optisch zu verdeutlichen, hat das Unternehmen den schwarzen Schutz mit dem Aufdruck von Speckstreifen versehen und sie kurz „Breathable Bacon“ (atmungsaktiver Schinken) genannt.

Maske mit Schinken-Geruch: Idee stammt von US-Nahrungsmittelhersteller

Hinter der Idee steckt Hormel Foods, ein Nahrungsmittelhersteller aus Austin (im US-Bundesstaat Minnesota). In den USA ist Hormel vor allem als Produzent von Frühstücksfleisch bekannt, hat sich im Laufe seiner Firmengeschichte aber zu einem vielseitigen Nahrungsmittelhersteller entwickelt (Teigwaren, Eier und Speiseöle etwa). Nun kommt auch die Schinken-Maske dazu.

Grundlage für den Duft der Maske ist laut Hersteller sein Produkt „Black Label Bacon“ – „mit der neuesten Speckgeruchstechnologie und dem unwiderstehlichen atmungsaktiven, 2-lagigen Stoff kann der Schinken immer bei Ihnen sein - auch in der Öffentlichkeit“, so wirbt das Unternehmen auf seinem Online-Auftritt für die Maske. Die Maske, so verspricht Hormel, sei dabei „fett- und kalorienfrei“.

US-Hersteller weist darauf hin: Schinken-Maske darf nicht gegessen werden

Eklig oder genial? Eines steht jedenfalls fest: Für Vegetarier dürfte das Produkt definitiv nichts sein. Wer die Maske ausprobieren will, kann sich in einer Liste eintragen (nur für US-Amerikaner), unter den Namen werden dann die künftigen glücklichen Speckmasken-Träger verlost.

Doch Hormel weist darauf hin: Zum einen darf die Maske nicht unter der Nase getragen werden, zum anderen aber sollte sie auch nicht gegessen werden oder beim Schlafen getragen werden – „auch wenn sie großartig riecht“, wie das Unternehmen dazu schreibt. Am besten also einfach die Maske über Nase und Mund tragen – das gilt für uns in Deutschland übrigens auch. (mg)

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