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Für Ikea-Lieferung: Mann kauft Schilder für Parkverbot, Ordnungsamt reagiert unfassbar

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 15.03.2019 berliner-kurier
Ein Mann mietete sich Parkverbotsschilder für eine Ikea-Lieferung, doch unzählige Autofahrer ignorierten das Verbot. Ebenso wie das Ordnungsamt. © picture-alliance/ dpa (Symbolbild) Ein Mann mietete sich Parkverbotsschilder für eine Ikea-Lieferung, doch unzählige Autofahrer ignorierten das Verbot. Ebenso wie das Ordnungsamt.

Ein 21-jähriger Essener hatte sich extra für eine große Ikea-Lieferung spezielle Parkverbotsschilder von der Stadt gemietet. So wollte er vier Parkplätze für den großen Möbeltransporter absperren.

Doch da hat er nicht mit dem Ordnungsamt gerechnet: Denn die machten dem jungen Mann einen riesigen Strich durch die Rechnung. Das berichtet der „Westen”.

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Parkverbotsschilder kosten 30 Euro

30 Euro zahlte der 21-Jährige, um diese speziellen Verkehrsschilder zu mieten – um sicherzugehen, dass seine Ikea-Küche auch problemlos bei ihm ankommt und eingebaut werden kann.

Doch falsch gedacht. Immer wieder stellten sich Autos auf die gesperrten Parkplätze und ignorierten das Verbot. „Dann dachte ich mir, dass das Ordnungsamt helfen könne“, erzählte der Essener dem „Westen“.

Ordnungsamt hat nicht genug Personal

Doch auch das Ordnungsamt konnte nicht weiterhelfen. Die Mitarbeiterin habe dem Mann am Telefon nur mitgeteilt, dass sie derzeit nicht genug Personal habe, um jemanden zur Kontrolle vorbeizuschicken.

Auch ein zweiter Anruf wenig später half nichts: Zwar habe sie Verständnis, erklärte die Mitarbeiterin diesmal, aber sie hätte nur zwei Autos, die dem Ordnungsamt zur Verfügung stünden.

Auch die Polizei könne nicht helfen, denn dies sei eben Aufgabe der Ordnungs-Behörde.

Möbeltransporter musste in der zweiten Reihe parken

Eine andere Lösung: Die Falschparker könnten abgeschleppt werden. Doch der Essener wollte nicht riskieren, auf den hohen Kosten dafür sitzen zu bleiben.

Klar, dass der Mann daher sauer war, denn der Möbeltransporter musste nun – trotz gemieteter Parkverbotsschilder – in zweiter Reihe auf einer vielbefahrenen Straße stehen.

Das Ordnungsamt hat sich zu dem Fall noch nicht geäußert.

(mg)

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