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Fast-Food-Kette verklagt: Rebel Whopper: Wie Burger King Kunden in die Irre führt

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 21.11.2019 mopo
Der Rebel Whopper von Burger King © pa/obs Unilever Deutschland GmbH Der Rebel Whopper von Burger King

Vegan? Von wegen! Das werden zumindest viele überzeugte Fleischverweigerer sagen. Dabei klingt es so gut: Die Fast-Food-Kette Burger King bietet seit einiger Zeit einen fleischlosen Burger an. Für Vegetarier und Veganer eine willkommene Alternative – denkt man.

Doch das ist nicht der Fall: Der US-Amerikaner und Veganer Phillip Williams hat Burger King jetzt sogar verklagt, da der fleischlose Burger Rebel Whopper (heißt in den USA Impossible Whopper) neben den herkömmlichen Burgern gebraten wird. Dadurch kann der Burger mit Rinderfett in Kontakt kommen.

Burgers Kings Rebel Whopper: Der Schein trügt

Burger King wirbt für den Rebel Whopper mit dem Slogan „100 % Whopper, 0 % Beef“. Anders als durch die Werbung suggeriert, ist der Pflanzen-Burger aus Sicht vieler Veganer durch die Zubereitung direkt neben den Fleisch-Patties aber eben nicht vegan oder gänzlich vegetarisch.

Auf diese vermeintliche Irreführung fiel auch Philip Williams aus Atalanta herein, der seinen Rebel Whopper an einem Drive-In-Schalter kaufte. 

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Philip Williams verklagt Burger King wegen Fleischlos-Burger

Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ sowie andere US-Medien übereinstimmend berichten, soll Williams Burger King verklagen, da die Fast-Food-Kette seine Kunden nicht ausreichend über die Zubereitung des Burgers informiere.

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Tatsächlich sei an der Filiale, in der Williams den Burger gekauft hat, kein Hinweis auf die Zubereitung des Burgers gewesen, so der Kläger. Der Hinweis versteckt sich wie so oft im Kleingedruckten: Auf der deutschen Webseite von Burger King heißt es neben der Abbildung des Rebel Whoppers:

Durch die Art der Zubereitung (auf offener Flamme gegrillt) kann es zu einer Kreuzkontamination mit Rinderfett kommen.

Darüber hinaus wird der Burger mit Mayonnaise zubereitet, sodass der Rebel Whopper durch den Einsatz von Eiern für Veganer von vornherein nicht essbar ist.

Wegen veganem Burger: Mann fordert Schadensersatz von Burger King

Philip Williams fordert nun Schadensersatz an einem Bundesgericht in Miami (US-Bundesstaat Florida). Er habe einen finanziellen Schaden in Höhe des Verkaufspreises des Burgers erlitten, erklärt der Veganer.

Neben Williams zog die Klage auch eine Diskussion von empörten Burger-King-Kunden auf Twitter nach sich.

Rebel Whopper: Pflanzen-Burger seit August in deutschen Burger-King-Filialen

In den USA wird der dort so genannte Impossible Whopper bereits seit längerer Zeit verkauft, in Deutschland liegt der Rebel Whopper seit August 2019 auf den Grills. Wie es heißt, sollen alle Kunden eine Zubereitung des Burgers in der Mikrowelle sowie ohne Mayonnaise verlangen können.

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Weiter berichtet „Reuters“, dass Burger King den pflanzlichen Burger gemeinsam mit der Firma Impossible Food für Kunden entwickelt  habe, die weniger tierisches Eiweiß zu sich nehmen wollen. An Vegetarier und Veganer richtet sich das Angebot somit nicht. Burger King bezog zu der Klage bislang keine Stellung. (swa)

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