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Feuer in Köpenicker Flüchtlingsunterkunft: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel vor 6 Tagen

Bei einem Brand in einer Köpenicker Flüchtlingsunterkunft sind drei Menschen verletzt worden. Grund sollen falsch angeschlossene Kühlschränke gewesen sein.

Rettungswagen der Berliner Feuerwehr Rettungswagen der Berliner Feuerwehr © Foto: imago/Seeliger Rettungswagen der Berliner Feuerwehr Rettungswagen der Berliner Feuerwehr

Bei einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Berlin-Köpenick sind drei Menschen verletzt worden. Sie wurden mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend sagte. Es handele sich um einen Wachmann und zwei Bewohner. Der Brand sei schnell gelöscht worden.

Grund für das Feuer sollen falsch angeschlossenen Kühlschränke gewesen sein, meldete die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochmorgen. Bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler nach waren diese unsachgemäß ans Stromnetz angeschlossen, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. Die Beamten gehen daher von fahrlässiger Brandstiftung aus.

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In der Unterkunft in der Alfred-Randt-Straße leben derzeit 286 Flüchtlinge, wie der Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten, Sascha Langenbach, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Etwa 200 müssten in andere Unterkünfte verlegt werden, weil die Unterkunft stark verraucht sei. Sie sollen nun in Treptow-Köpenick, Neukölln und Pankow unterkommen. Für Familien sei wichtig, dass die Kinder weiter in ihre Schulen gehen könnten, sagte er. In einer ersten Schätzung war zunächst von 80 Menschen die Rede gewesen, die vorübergehend die Unterkunft wechseln müssten.

Das Feuer war um 17.20 Uhr gemeldet worden. Es war laut Feuerwehr in einer Wohnung im 2. Geschoss des Container-Baus ausgebrochen. Die Unterkunft in Köpenick war eine der ersten, die in Containerbauweise in Berlin für Flüchtlinge errichtet wurde. Sie ist laut Langenbach seit 2014 in Betrieb. Die Polizei war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

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