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Flixbus aus Berlin überschlägt sich: Ein Toter und Dutzende Verletzte bei schwerem Unfall auf A9

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 19.05.2019

Auf der Autobahn bei Leipzig überschlägt sich ein aus Berlin kommender Reisebus. Ein Mensch stirbt, mehrere schweben in Lebensgefahr. Die Ursache ist unklar.

Der schwer beschädigte Reisebus auf der Autobahn 9 bei Leipzig. © Foto: Jan Woitas/dpa Der schwer beschädigte Reisebus auf der Autobahn 9 bei Leipzig.

Bei einem schweren Unfall mit einem Reisebus sind auf der Autobahn 9 nahe Leipzig zahlreiche Menschen verletzt und mindestens ein Mensch getötet worden. Sämtliche Insassen des Reisebusses hätten mehr oder minder schwere Verletzungen davongetragen, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Weißenfels am späten Sonntagabend. Mehrere Menschen schwebten den Angaben zufolge noch in Lebensgefahr. Ein Polizeisprecher an der Unfallstelle sprach von insgesamt sieben Schwerstverletzten.

Der Bus des Unternehmens Flixbus war nach ersten Angaben der Polizei am frühen Abend auf der A9 in Richtung München verunglückt. Gegen 17.30 Uhr geriet der Bus an einer Böschung in Höhe des Parkplatzes Bachfurt von der Fahrbahn ab und kippte um. Anschließend blieb das Fahrzeug auf der Seite liegen. Bilder von der Unfallstelle zeigten ein völlig zerstörtes Wrack. Die Unfallursache war am Sonntagabend noch unklar.

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73 Passagiere waren zum Zeitpunkt des Unfalls an Bord, außerdem der Fahrer. Die A9 wurde an der Unfallstelle in beide Richtungen voll gesperrt. Wie lang die Sperrung andauern sollte, war am Sonntagabend noch nicht abzusehen.

„Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

Nach Angaben eines Sprechers an der Unfallstelle war die Lage zunächst unübersichtlich: Hubschrauber und Rettungswagen transportierten Betroffene von der Unfallstelle ab. Vier Hubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen waren im Einsatz.

„Das ist alles relativ schnell passiert“, berichtete ein 24 Jahre alter Student, der in dem Unglücksbus saß. Er habe Splitter fliegen sehen. Die Passagiere hätten dann sehr schnell zu den Nothämmern gegriffen und die Scheiben eingeschlagen, um ins Freie gelangen zu können. Er selbst habe zum Glück nur eine kleine Platzwunde am Kopf erlitten. Die Betreuung der Unfallopfer sei sehr schnell und professionell angelaufen. (dpa)

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