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Gefährlicher Vorfall: Am Hamburger Flughafen kam es offenbar fast zu einer Katastrophe

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 24.04.2019 mopo
Ein Flieger landet auf dem Flughafen in Hamburg. (Symbolbild) © dpa Ein Flieger landet auf dem Flughafen in Hamburg. (Symbolbild)

Das hätte ein schlimmes Ende nehmen können: Am Hamburger Flughafen konnte in der vergangenen Woche wohl gerade so eine Katastrophe verhindert werden. Zwei Flugzeuge drohten zusammenzustoßen. Schon am vergangenen Ostersonntag kam es am Airport Hamburg zu einer Notlandung einer Eurowings-Maschine.

Am Mittwoch vergangener Woche soll es zu dem Zwischenfall auf dem Rollfeld des Hamburg Airport in Fuhlsbüttel gekommen sein. Dies berichtet die Schweizer Nachrichtenseite Blick.ch. 

Auch eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung bestätigte auf MOPO-Nachfrage, dass es zu einem Vorfall in Hamburg gekommen sei.

Weitere Informationen gebe es aber noch nicht, da „der Vorfall erstmal intern untersucht und überprüft werden muss“, so die Sprecherin weiter. 

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EasyJet-Maschine bretterte auf Turkish Airlines-Flieger los

Eine Maschine der Billig-Fluggesellschaft EasyJet soll laut dem Medienbericht am vergangenen Mittwoch gegen 21 Uhr versucht haben, zu starten - angeblich ohne erteilte Erlaubnis. 

Zum gleichen Zeitpunkt soll aber noch ein anderes Flugzeug von Turkish Airlines auf dem Rollfeld gestanden haben - es war gerade erst gelandet. 

So soll der EasyJet-Flieger beschleunigt haben und auf die andere, stehende Maschine zu gebrettert sein. 

Kollision wurde in letzter Minute verhindert

Die Kollision der beiden Flugzeuge konnte aber glücklicherweise verhindert werden: Im Tower sollen die Mitarbeiter der Flugsicherung rechtzeitig zum Startabbruch angewiesen haben.

Dabei soll der A320 von EasJet eine Notbremsung hingelegt haben. Circa 1300 Meter vor der Turkish Airlines-Maschine soll der Flieger der Billigairline zum Stehen gekommen sein. 

Nach dem Vorfall verbrachte die EasyJet-Maschine wohl einige Zeit in Warteposition, bevor der Flug wie geplant nach Basel Mulhouse ging. 

Das sagt Easyjet zu dem Vorfall 

Auf MOPO-Nachfrage bestätigte auch eine Sprecherin von EasyJet, „dass der Flugkapitän des easyJet-Fluges EZS1028 von Hamburg nach Basel Mulhouse von der Flugsicherung als Vorsichtsmaßnahme gebeten wurde, den Start abzubrechen.“

„Ursache hierfür war ein anderes Flugzeug, dass die Startbahn nicht ordnungsgemäß verlassen hatte, nachdem bereits die Freigabe zum Abflug durch die Flugsicherung erteilt wurde“, heißt es weiter. 

Die Sprecherin betont: „Zu keinem Zeitpunkt war die Sicherheit der Passagiere oder der Besatzung gefährdet, und das Flugzeug flog später nach Basel Mulhouse weiter. “

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