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Gewalt an S-Bahnhöfen: Männergruppen prügeln brutal auf Fahrgäste ein

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 18.05.2019 berliner-kurier
Rettungskräfte stehen auf dem Bahnsteig. © Morris Pudwell Rettungskräfte stehen auf dem Bahnsteig.

In der Nacht zu Sonnabend haben zwei Männergruppen am S-Bahnhof Hohenzollerndamm und am S-Bahnhof Lichtenberg Fahrgäste angegriffen und verletzt. In Wilmersdorf hatte ein Schläger-Trio auf einen 18-Jährigen eingeschlagen. In Lichtenberg gingen sechs Schläger mit Fäusten und Flaschen auf einen 21-Jährigen los. 

Gegen 3.30 Uhr war ein Streit in einem Zug der S-Bahn-Linie S 41 eskaliert. Auf Höhe des Bahnhofs Hohenzollerndamm hatte ein 18-Jähriger einen gleichaltrigen Mann angesprochen, weil dieser in dem Waggon rauchte. Er bat ihn höflich, die Zigarette auszumachen. Daraufhin sei ein verbaler Streit eskaliert, teilte die Bundespolizei am Sonnabend mit. Der 18-jähriger Raucher schlug daraufhin auf seinen Kontrahenten ein. Währenddessen kamen zwei Freunde des Schlägers dazu. Gemeinsam schlugen sie nun zu dritt dem Opfer mehrmals ins Gesicht.  Zwei junge Frauen hatten das Schläger-Trio begleitet. Offenbar wollten die jungen Männer ihnen mit der Prügelei imponieren. Anschließend flohen die Fünf in die Seesener Straße, wo sie sich versteckten. Alarmierte Bundespolizisten spürten sie jedoch schnell auf und nahmen sie vorläufig fest. Die Gruppe musste sich einer Atemalkoholkontrolle unterziehen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. 

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Etwa vier Stunden zuvor war bereits ein Streit am S-Bahnhof Lichtenberg eskaliert. Laut Zeugen waren dort zwei Jugendgruppen aneinander geraten, die jeweils von einem jungen Erwachsenen begleitet wurden. Die Auseinandersetzung eskalierte schließlich. Sechs Personen aus der einen Gruppe schlugen auf einen 21-Jährigen aus der anderen Gruppe ein. "Als ihr Opfer auf dem Boden lag, soll einer der Angreifer dem Verletzten mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen haben", erklärt ein Polizeisprecher. Anschließend flüchteten die Täter. Alarmierte Einsatzkräfte versorgten den 21-Jährigen, der stark blutende Schnittverletzungen erlitten hatte. Nach Angaben der Polizei musste er in einer Klinik notoperiert werden.

Weitere Polizisten suchten währenddessen die nähere Umgebung des Tatortes ab. Dabei konnten sie zwei der sechs Tatverdächtigen stellen und festnehmen. Sie brachten die beiden im Alter von 19 und 21 Jahren in ein Gewahrsam, wo sie erkennungsdienstlich behandelt wurden. Anschließend kamen sie wieder auf freien Fuß. Die Kriminalpolizei ermittelt. (tc)

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