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Gut gemeint: Neue Nachbarin will sich vorstellen und kriegt's nicht gebacken

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 18.08.2019 mopo
Die neue Anwohnerin wollte ihren Nachbarn als Willkommensgruß eine kleine Freude bereiten. Doch die Überraschung ging ziemlich daneben...(Symbolbild) © picture alliance / Florian Schuh Die neue Anwohnerin wollte ihren Nachbarn als Willkommensgruß eine kleine Freude bereiten. Doch die Überraschung ging ziemlich daneben...(Symbolbild)

Dieses Erlebnis machen viele (Groß-)Städter: Das Leben in der Nachbarschaft ist anonym. Die Mitbewohner kommen und gehen. Oftmals lernen wir unsere Nachbarn noch nicht einmal kennen.

Eine junge Frau aus Berlin wollte zu ihrem Einzug den Hausbewohnern eine kleine Freude bereiten. Doch die Überraschung ging ziemlich daneben!

Um nicht bei jedem an der Tür zu klingeln, entschied sie sich dafür, den Nachbarn ein Bananenbrot zu backen. Den Kuchen warf sie dann in den Briefkasten. Dazu schrieb sie eine kleine Notiz und hing den Zettel in den Flur.

Liebe neue Nachbarn, da ich es nicht schaffe mich bei jedem persönlich vorzustellen, nun auf diesem Wege! Ich bin Sarah, 22 und wohne seit einer Woche im 3. Stock. Als kleines „Hallo, freut mich euch kennenzulernen” findet ihr in euren Briefkästen ein bisschen selbstgebackenes  Bananenbrot. Ich hoffe es schmeckt.

Kurioser „Nachtrag”

Bekannt wurde die Geschichte durch einen Post auf dem Instagram-Kanal „Notesofberlin”. Dort werden täglich Bilder vom Berliner Stadtgeschehen und ausgefallenen Notizen gepostet.

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Ob das Geschenk den Nachbarn geschmeckt hätte, wird wohl niemand mehr erfahren. Denn kurze Zeit später machte sie einen kleinen Nachtrag: Sie habe in einem Stück Kuchen Plastik oder Glas gefunden. Woher es komme, wisse sie nicht. Aber sie warnt die Anwohner, dass der Kuchen mit Vorsicht zu genießen sei. Oder am liebsten gar nicht.

„Verschimmeltes Brot zwischen der Post”

„Sorry”, schreibt sie am Ende nur.

Eine lieb gemeinte Aufmerksamkeit, die allerdings daneben war. Die Kommentare unter dem Bild sind leider auch nicht so nett: „Danke für nichts, Sarah” ,schreibt ein Nutzer. Ein anderer fügt ironisch hinzu (es ist ja Sommerferien-Zeit), dass es bestimmt „geil” ist, nach dem Urlaub verschimmeltes Brot zwischen der Post zu finden.

Lesen Sie hier weiter, wo es frisch gebackenes FC-Köln-Brot gibt.

Letztendlich zählt die Geste, oder? (gka)

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