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Helgoland: Sturm legte Telefon und Internet über das Wochenende lahm

DER SPIEGEL-Logo DER SPIEGEL 23.11.2020 Felix Keßler

Ein Herbststurm kappte für Hunderte Helgoländer über das Wochenende Telefon und Internet, auch der Rettungsfunk funktionierte nicht mehr. Das beschädigte Kabel soll nun besser im Watt fixiert werden.

© A3828 Christian Hager/ dpa

Zwei Tage lang mussten die Bewohner der Hochseeinsel Helgoland ohne Telefon und Internet auskommen. Selbst bei den beiden Telefonzellen der Insel, dem Rettungsfunk sowie der Nordsee-Klinik war von Freitag bis Sonntag nur Rauschen in den Leitungen, sagte Insel-Bürgermeister Jörg Singer dem »Hamburger Abendblatt«.

Grund für den Netzausfall war offenbar ein stärkerer Sturm. Den Angaben des Netzbetreibers SH-Netz zufolge hatte der ein rund 53 Kilometer langes Seekabel im Watt vor dem bekannten Urlaubsort St. Peter-Ording beschädigt.

Dadurch brach das D1-Netz (Telekom) zusammen. Weil fast alle 1200 Bewohner der Insel Telekom-Kunden sind, konnten nur einige Vodafone-Kunden (D2-Netz) telefonieren.

Schwerwiegende Folgen seien laut Singer aber ausgeblieben, es habe auch keine Notfälle gegeben. Jetzt soll das Seekabel, das Helgoland seit 2009 mit Strom, Telefon und Internet versorgt, besser im Watt fixiert werden.

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