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ICE-Feuer-Inferno: Bundespolizist verhindert mit Heldentat Katastrophe

EXPRESS-Logo EXPRESS 12.10.2018

Aufgrund der Rauchentwicklung musste zudem die A3 gesperrt werden.

ICE_Verkehr_Brand (1): Zum Glück wurde keiner verletzt – bei diesem Bild kaum vorstellbar. © dpa Zum Glück wurde keiner verletzt – bei diesem Bild kaum vorstellbar.

Auf der Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln hat ein Wagen eines ICE Feuer gefangen.

Warum der letzte Zugteil in Höhe der Ortschaft Dierdorf (Kreis Neuwied) am Freitag in Brand geriet, war zunächst noch unklar.

Nach Angaben der Bundespolizei in Koblenz brachten die Rettungskräfte 510 Menschen aus dem Zug. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht. Verletzt wurde niemand.

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Brennender_ICE_181012 © dpa Brennender_ICE_181012

Einem Bundespolizisten ist zu verdanken, dass aus dem Feuer keine Katastrophe wurde. Nach den Worten des Sprechers Christian Altenhofen bemerkte sein uniformierter Kollege den Rauch in dem Wagen und leitete die Rettung ein.

ICE_Zuzg_Feuer_181012 © dpa ICE_Zuzg_Feuer_181012

Menschen in richtigen Korridor gelenkt

Die Schwierigkeit zu dem Zeitpunkt sei unter anderem gewesen, dass der Zug im Westerwald noch an der Stromleitung hing.

Der Bundespolizist habe um diese Gefahr gewusst und auch im Blick gehabt, dass in der Gegenrichtung noch Züge unterwegs sein könnten.

Er habe daher die Menschen in einem bestimmten Korridor und in eine bestimmte Richtung aussteigen lassen. Nach den Worten des Kreisfeuerwehrinspekteurs Werner Böcking waren zudem weitere Mitglieder von Hilfsorganisationen an Bord, sie konnten die Evakuierung routiniert begleiten.

ICE_ZUg_181012 © dpa ICE_ZUg_181012

Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die vielbefahrene Autobahn 3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt werden. 

ICE_ZUg_181012II © dpa ICE_ZUg_181012II

Am Vormittag wurde die A3 dann zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Montabaur sagte.

Wie lange die Strecke gesperrt ist, ist noch unklar.

(dpa)

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