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Illegaler Handel, Krankheiten: Das Problem mit Straßenhunden aus Osteuropa

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 26.03.2019 mopo
Viele Straßenhunde sind den Kontakt zu Mensche nnicht gewohnt und weisen Verhaltensuaffälligkeiten auf. (Archivbild) © dpa Viele Straßenhunde sind den Kontakt zu Mensche nnicht gewohnt und weisen Verhaltensuaffälligkeiten auf. (Archivbild)

576 Hunde aus Rumänien hat allein der Hamburger Tierschutzverein in den vergangenen Jahren in die Hansestadt importiert. „Immer mehr Vereine holen Hunde aus Osteuropa“, sagte die Präsidentin der Hamburger Tierärztekammer Dr. Susanne Elsner gegenüber dem „Abendblatt“.

Das geschehe zwar oft in guter Absicht, bringe aber viele Probleme mit sich. So brächten die Straßenhunde oft Krankheiten wie Parvovirose und Staupe mit. Eingeschleppte Parasiten könnten seien zum Teil auch auf den Menschen übertragbar.

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Das Problem seien Tierschützer ohne medizinische Bildung, die zwar in bester Absicht handelten, die Folgen aber nur schlecht abschätzen könnten, so Elsner.

Oft stammten die vermeintlich geretteten Tiere auch gar nicht von der Straße, sondern aus eigens installiertem, illegalem Hundehandel, an dem Personen verdienten, denen das Tierwohl vollkommen egal ist, erklärt Elsner. So werde die Situation in Osteuropa nicht gelöst, sondern eher verschlimmert. Der richtige Weg sei die Unterstützung von Programmen vor Ort.

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