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Im Film-Studio: Mann versprüht brennbare Flüssigkeit und reißt 24 Menschen in den Tod

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 19.07.2019 mopo
Rauch schlägt aus dem Haus. In dem Gebäude hatte das Filmstudio diverse Zeichentrick-Serien produziert. © AFP Rauch schlägt aus dem Haus. In dem Gebäude hatte das Filmstudio diverse Zeichentrick-Serien produziert.

Ein verheerendes Feuer hat im japanischen Kyoto mindestens 24 Menschen das Leben gekostet. Der Brand brach in einem Animationsstudio aus. 36 weitere Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichteten lokale Medien am Donnerstag. Nach ersten Ermittlungen gilt es als sicher: Es war Brandstiftung!

Mutmaßlicher Brandstifter im Krankenhaus

Der mutmaßliche Täter, ein 41-jähriger Mann, befinde sich unter den Verletzten und wurde ins Krankenhaus gebracht. Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. Der Mann soll eine brennbare Flüssigkeit am Donnerstagmorgen (Ortszeit) an dem Gebäude versprüht und daraufhin das Feuer gelegt haben.

Im Filmstudio entstehen „K-On!“, „Free!“ und „Suzumiya Haruhi no Yuutsu“

Die Animationsproduktionsfirma ist bekannt für beliebte Fernseh-Zeichentrickserien wie „K-On!“, „Free!“ und „Suzumiya Haruhi no Yuutsu“. Aufnahmen des dreistöckigen Firmengebäudes zeigten ein völlig ausgebranntes Haus, aus dem noch Rauchwolken aufstiegen.

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Kyoto_Feuer_AFP_1IV9NL © AFP Kyoto_Feuer_AFP_1IV9NL

Etwa zehn Tote seien auf den Treppen des zweiten Stockwerks entdeckt worden, eine Leiche sei in der ersten Etage gefunden worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Nach dem Vorfall in der Stadt Kyoto war zunächst von 13 Toten die Rede gewesen.

Bis Ärzte und dann auch Behörden den Tod von Unglücksopfern in Japan offiziell bestätigen, dauert es in der Regel einige Zeit.

(AFP/dpa)

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