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Instrumentenfehler könnten zu Jet-Absturz geführt haben

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Bergungsarbeiten nach Flugzeugabsturz © Provided by Deutsche Welle Bergungsarbeiten nach Flugzeugabsturz

Bei dem Flugzeugabsturz in der Nähe des Moskauer Flughafens Domodedowo starben 71 Menschen. Auslöser waren ersten Ermittlungen zufolge vereiste Sensoren, die die Geschwindigkeitsangabe verfälschten.

Fehlerhafte Instrumente könnten ersten Ermittlungen zufolge den Absturz eines russischen Flugzeuges verursacht haben. Eine vorläufige Analyse der Flugschreiber habe ergeben, dass die Piloten möglicherweise falsche Angaben zur Geschwindigkeit erhielten, teilte die Flugaufsicht in Moskau mit. Weil die Sensoren vereist gewesen seien, konnten sie keine korrekten Daten weiterleiten, hieß es der Agentur Interfax zufolge. Dies könnte den Fehler ausgelöst haben.

Alle Insassen starben bei dem Absturz

In der Region um Moskau sind zu dieser Jahreszeit deutliche Minusgrade keine Seltenheit, in der vergangenen Woche gab es den stärksten Schneefall des Jahrhunderts. Die Ermittler waren zunächst von menschlichem Versagen ausgegangen.

Die Maschine der russischen Saratow Airlines war am Sonntag wenige Minuten nach dem Start rund 40 Kilometer vom Moskauer Flughafen Domodedowo entfernt abgestürzt. Alle 71 Insassen kamen dabei ums Leben. Das Flugzeug war unterwegs ins knapp 1500 Kilometer weit entfernte Orsk nahe der Grenze zu Kasachstan.

Hundertschaften suchen Bruchstücke

Rund 1000 Notfall-Helfer durchkämmen nun in drei Schichten Tag und Nacht ein 30 Hektar großes, schneebedecktes Gebiet rund um die Unfallstelle. "Mehr als 1400 Überreste der Körper der Toten und rund 500 Splitter des Flugzeugs wurden geborgen", teilte das russische Katastrophenschutzministerium mit.

mb/ml (dpa, afp)

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