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Lärm am Hamburger Himmel: Darum fliegt bald wochenlang ein Flugzeug über die Stadt

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 14.02.2020 mopo
Am Hamburger Flughafen wird in den kommenden Wochen ein neues Navigationssystem geprüft. © dpa Am Hamburger Flughafen wird in den kommenden Wochen ein neues Navigationssystem geprüft.

Ab kommenden Montag beginnt für die Deutsche Flugsicherung ein mehrwöchiger Prozess: Die Flughäfen in Hamburg und Hamburg-Finkenwerder werden dann Wochenlang von einem speziellen Flugzeug angeflogen. Dabei wird es wohl auch in der Innenstadt zu erhöhtem Lärm kommen.

Montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr wird das spezielle Vermessungsflugzeug immer wieder die beiden Flughäfen anfliegen. Zweimal täglich wird die Maschine für zwei bis drei Stunden sämtliche An- und Abflugverfahren jeder einzelnen Start- und Landebahn abfliegen. Die Prüfungen sollen vom 17. Februar bis zum 6. März andauern. Im Verlauf der Prüfungen kann es zu erhöhtem Lärm kommen – auch in Hamburgs Innenstadt.

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Eine solche zweimotorige Propellermaschine kommt bei der dreiwöchigen Flugvermessung an den Hamburger Flughäfen zum Einsatz. © FCS Flight Calibration Services GmbH Eine solche zweimotorige Propellermaschine kommt bei der dreiwöchigen Flugvermessung an den Hamburger Flughäfen zum Einsatz.

Bei den Flügen soll ein neues Navigationsverfahren mit Satellitenunterstützung auf seine Genauigkeit überprüft werden. Durch die Prüfung des neuen, präziseren Systems, soll die Sicherheit der Starts und Landungen gewährleistet werden.

Hamburger Flughäfen sind die Speerspitze des Flugverkehrs

Das neue System soll am 18. Juni dieses Jahres in Betrieb gehen. Die Hamburger Flughäfen gehören somit, zusammen mit den Flughäfen in Lübeck und Kiel, zu den ersten Standorten in Deutschland, die auf das neue System aufrüsten. Bis 2030 sollen auch die restlichen Flughäfen der Republik nachziehen.

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Die alten Systeme sind dabei sehr begrenzt und stützen sich auf Anlagen, die durch andere Bauwerke und Windräder in ihrer Funktion gestört werden können. Durch das neue, satelliten-gestützte Verfahren umgeht man diese Probleme und wird in der Planung der Navigation und Streckenführung unabhängiger.

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