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Maddie McCann: Neue Hoffnung! Kann der Fall jetzt endlich gelöst werden?

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 22.02.2019 Talea de Freese
Maddie McCann © Getty Images Maddie McCann

Über ein Jahrzehnt ist es nun schon her, dass die kleine Maddie McCann kurz vor ihrem vierten Geburtstag im Mai 2007 im Urlaub mit ihren Eltern im portugiesischen Praia da Luz spurlos verschwand. Seitdem suchten sowohl die portugiesische als auch die britische Polizei mit unterschiedlicher Intensität immer wieder nach dem Mädchen, das heute 15 Jahre alt ist – wenn es noch lebt.

Die Unsicherheit, sie muss für Maddies Eltern Kate und Gerry McCann unerträglich sein. Nun gibt es eine neue leise Hoffnung für sie: Wissenschaftlerin Angela Gallop (69) möchte sich an der Suche nach der Tochter des Paares beteiligen. Schon in der Vergangenheit konnte sie dazu beitragen, als unlösbar geltende Fälle aufzuklären. „Es wird sehr schwierig werden, denn es ist in einem fremden Land passiert und man weiß nicht, was mit den Beweisstücken passiert ist“, erklärt sie gegenüber dem britischen „Sunday Times“-Magazin. Das schrecke Gallop aber keinesfalls ab: „Ich war schon an Fällen beteiligt, wo es hoffnungslos aussah, ich lasse mich also von nichts mehr entmutigen.“

Maddies Chance? Angela Gallop findet auch die winzigsten Spuren

Die erfahrene Ermittlerin ist der Meinung: „Jeder Kontakt hinterlässt eine Spur, man muss sie nur finden.“ Die 69-Jährige kann auf 45 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. In dieser Zeit half sie, die kniffeligsten Fälle zu lösen. 2006 entdeckten sie und ihr Team beispielsweise Spuren, die zur Verurteilung der beiden Preddie-Brüder und dem Freispruch vierer zuvor verdächtigter Teenager im Fall Damilola Taylor führten. Der 10-Jährige war sechs Jahre zuvor nach einem Überfall verblutet. Nicht ganz klar ist bis heute, ob ihm die tödliche Wunde von den Brüdern zugefügt wurde oder er, nachdem er angegriffen worden war, in eine Scherbe fiel. 

Auch im Fall Stephen Lawrence wurde die Britin zurate gezogen. Der damals 19-Jährige war im Jahr 1993 angegriffen und getötet worden, als er auf einen Bus wartete. Elf Jahre später führten die Ermittlerin und ihr Team eine genaue Analyse seiner Kleidung vom Tattag sowie der einiger Verdächtiger durch. Ein winziger Blutspritzer im Kragen seiner Jacke und kleinste Härchen Stephens an den Sachen eines Verdächtigen führten am Ende zur Verurteilung von Gary Dobson und David Norris. 

Der Wissenschaftlerin gelang es darüber hinaus nachzuweisen, dass Prinzessin Diana (†36) zum Zeitpunkt ihres Todes nicht schwanger war.

Hoffen wir, dass Angela Gallop auch im Fall Maddie McCann endlich den entscheidenden Hinweis findet, der sie zurück zu ihren Eltern bringt.

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