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Mit Vorschlaghammer: Einbrecher wollen in Kölner Juwelier-Laden, sie scheitern kläglich

EXPRESS-Logo EXPRESS 09.10.2019 Hendrik Pusch
Die Täter schlugen mit einem Vorschlaghammer zu. © Getty Images (Symbolbild) Die Täter schlugen mit einem Vorschlaghammer zu.

Es war mitten in der Nacht, als sich zwei Einbrecher mit Vorschlaghämmern an der Tür eines Juweliers auf der Breite Straße zu schaffen machten. Sie machten dabei so einen Lärm, dass Anwohner aufmerksam wurden und die Polizei riefen. Die Beamten ertappten die Männer auf frischer Tat; da sie in Deutschland keinen Wohnsitz haben, erließ ein Richter Haftbefehl. 

Köln: Vorschlaghammer im Baumarkt gekauft 

Der Vorfall hatte sich am 26. August ereignet, im Rahmen des beschleunigten Verfahrens saßen die Täter nun bereits auf der Anklagebank im Kölner Amtsgericht. Die beiden Angeklagten, 26 und 31 Jahre alt, räumten die Vorwürfe sofort unumwunden ein; man sei pleite gewesen und habe das schnelle Geld gesucht. Die die Tatwerkzeuge habe man vorher in einem Baumarkt gekauft. 

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Die aus Litauen stammenden Angeklagten hatten ausgesagt, dass sie als Gerüstbauer in Köln arbeiten wollten, sie hätten von Landsleuten den Tipp dazu erhalten. Nach einer Probearbeit hätten sie aber keine Beschäftigung mehr erhalten und seien dann relativ spontan auf die Idee gekommen, bei einem Juwelier einzubrechen, um ihre leeren Kassen wieder zu füllen. 

Köln: Juwelier-Einbrecher gingen dilettantisch vor 

Die Staatsanwältin hob in ihrem Plädoyer hervor, wie dilettantisch die Täter vorgegangen seien. „So laut mit dem Hammer auf die Tür einzuhauen, war sicher keine gute Idee, eine gut organisierte Bande hätte das sicher geschafft, da reinzukommen“, so die Anklägerin. 

„Es war eine der dümmsten Ideen, die er hatte“, sagte einer der Verteidiger über seinen Mandanten, der sicher sei, dass dies der einzige Ausflug in ein deutsches Gericht sei. Beide Angeklagte wollten zurück nach Litauen, einer nur bei Aussicht auf feste Arbeit saisonbedingt wiederkommen. „Das war kein Werk von Profis“, sagte dann auch der Richter, der Geldstrafen von 500 und 450 Euro festsetzte.

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