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Mondlandung: "Der Fernseher lief 28 Stunden durch"

ZEIT ONLINE-Logo ZEIT ONLINE 20.07.2019 Ann-Kristin Tlusty

Am 21. Juli 1969 betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond. Wir wollten von Ihnen wissen, wie Sie sich an die Übertragung in Radio und Fernsehen erinnern.

Dieses Foto ließ uns unser Leser Hans Link zukommen. Er fotografierte die Mondlandung am 21. Juli 1969 von einem Schwarz-Weiß-Fernseher ab: © Hans Link Dieses Foto ließ uns unser Leser Hans Link zukommen. Er fotografierte die Mondlandung am 21. Juli 1969 von einem Schwarz-Weiß-Fernseher ab:

Juli 1969, Millionen Menschen sitzen vor Flimmerkisten und Neil Armstrong hüpft auf den Mond. Wie groß war dieser Schritt für die Wissenschaft? Und müssen Menschen da wieder hin? Reisen Sie mit uns in die Geschichte und Zukunft in unserem Schwerpunkt "Zum Mond und zurück".

Die meisten waren noch ein Kind. Andere hingegen bereits Vater, Student oder Assistenzarzt: Wir wollten von Ihnen wissen, wie Sie die erste Mondlandung am 20. Juli 1969 erlebt haben. Unter den vielen Einsendungen haben wir hier 25 der von Ihnen geschilderten Momente versammelt aus der Türkei, Frankreich, Ungarn, Polen, Norwegen, Kanada, aus der Bundesrepublik und der DDR.

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Die Beiträge verdeutlichen, welch wichtiges mediales Ereignis die Mission der Apollo 11 gewesen ist. "Mutter duftete nach 4711 und hatte die Haare schön aufgetürmt. Sie trug ein ärmelloses Polyesterkleid mit Blümchen, Vater einen Anzug", schildert eine Leserin die Garderobe ihrer Eltern, mit denen sie auf eine elegante Party in West-Berlin ging. 

Viele unserer Leserinnen waren 1969 noch so jung, dass sie zwar aufgeregt waren. Doch vor allem weil die Eltern Nervosität verströmten. Die meisten berichten, nicht verstanden zu haben, was genau am unscharfen Fernsehbild so weltbewegend sein sollte. Statt dem Sandmännchen seien "undeutliche Bilder von zwei Männern in komischen Anzügen, die langsam durch eine komische Landschaft liefen", zu sehen gewesen, schreibt ein Leser.

Andere hingegen bekamen die Mondlandung kaum mit. In vielen Haushalten gab es keinen Fernseher, andere Dinge waren wichtiger. "Alltag in den Sechzigern eben", kommentiert ein Leser. Und dann gab es noch jene, die dem Ereignis misstrauisch bis ablehnend gegenüberstanden: In einem polnischen Dorf, schildert ein Leser, habe die Fernsehübertragung als US-amerikanische Propaganda gegolten.

Haben Sie selbst eine Erinnerung an die Mondlandung? Vielleicht erkennen Sie sich in manchen der Schilderungen ja wieder.

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