Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Mordfall Peggy Knobloch (†9): Neue Ermittlungsdetails – und die werfen Fragen auf

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 2 Tagen Stephanie Heckl
Mordfall Peggy Knobloch: Neue Ermittlungs-Details bekannt geworden! © Jens-Ulrich Koch/Getty Images Mordfall Peggy Knobloch: Neue Ermittlungs-Details bekannt geworden!

Wer hat die kleine Peggy Knobloch (†9) vor 18 Jahren ermordet? Noch immer können die Ermittler darauf keine Antwort geben. Damit ist der Fall Peggy einer der rätselhaftesten Kriminalfälle der letzten Jahre. Bis heute leidet ihre Mutter Susanne Knobloch unter der Ungewissheit. Erst im Juli 2016 hatte sie die schreckliche Gewissheit erhalten, dass ihr kleines Mädchen tot ist. 

Doch noch immer konnte nicht geklärt werden, wer die damals Neunjährige auf dem Heimweg von der Schule entführte und ermordete. Dabei gingen die Ermittler in den letzten Jahren sämtliche Wege, wie "Bild am Sonntag" jetzt enthüllte. So soll die Staatsanwaltschaft auf richterlichen Beschluss das Telefon von Peggys Schwester Jasmin und ihrer Mutter Susanne sowie einigen Nachbarn angezapft haben. Von 2013 bis 2014 und nochmal ab 2015 bis vor Kurzem sollen die Abhörmaßnahmen stattgefunden haben. 

Das interessiert andere MSN-Leser: 

Mega-Panne: Neue "Aida" muss erste Reise absagen

In Kino abgegeben: Mysteriöse Box löst Großeinsatz aus

Der historische Wochenrückblick: Angriff auf Pearl Habor und Co.

Verdächtiger im Mordfall Peggy wurde abgehört

Auch im Umfeld von Ulvi K. hörten die Ermittler zwischen 2013 und 2014 die Telefone ab. Der geistig zurückgebliebene Ulvi K. wurde nach Hinweisen von Peggys Mutter vernommen. In Verhören gestand er, die Neunjährige missbraucht und erstickt zu haben. Schon damals, im Oktober 2002, hatte die Polizei den Verdächtigen abgehört, wodurch kurzzeitig auch der Vater des Verdächtigen verhaftet wurde. In abgehörten Telefonaten hatte K. seinen Vater schwer belastet, dieser habe ihm dabei geholfen, die Leiche zu beseitigen.

Später widerrief K. sein Mordgeständnis, nur die Missbrauchsanklage bleib. Dennoch wurde er 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt. 2014 wurde der Fall erneut vor Gericht verhandelt, Ulvi K. daraufhin aus der Haft entlassen und in einem betreuten Wohnen untergebracht. 

Wieso wurde die Familie der ermordeten Peggy Knobloch abgehört?

Die Polizei vermutete, ein Mitwisser oder Täter könnte sich bei der Familie melden. Auch ein ehemaliger Partner der Mutter geriet ins Visier der Ermittler. 

Peggys jüngere Schwester Jasmin ist heute 22 Jahre alt. Sie war drei, als Peggy verschwand. Ihr ganzes Leben wuchs sie mit der Sorge um ihre ältere Schwester auf. Zu "Bild am Sonntag" sagte Jasmin Knobloch über die Enthüllung der Ermittlungsmethoden: "Diese Nachricht, dass mein Telefon abgehört wurde, war ein Schock für mich. Hatten die mich etwa im Verdacht, was mit dem Verschwinden meiner großen Schwester zu tun zu haben? Ich war drei damals. Ich kann nicht nachvollziehen, dass ich überwacht wurde, mit wem soll ich denn Kontakt gehabt haben?" Auch Mutter Knobloch äußerte sich zu den Ermittlungsmethoden, sagte zu "BamS": "Wir haben nichts zu verbergen. Mich persönlich stört es nicht weiter, dass die mithörten, aber wenn ich daran denke, wie viel Zeit und Energie da ins Abhören reingesteckt wurde – und nach 18 Jahren Hölle stehe ich immer noch mit leeren Händen da."

Im letzten Jahr wurde Manuel S. verhaftet. Dieser gestand zwar, die Leiche des Mädchens 2001 in dem Waldstück abgelegt zu haben. Den Mord jedoch bestreitet er. Die Ermittlungen dauern an.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Mordfall Peggy: Jetzt spricht die Ehefrau des Tatverdächtigen!

Mordfall Peggy: Wie lebt die Mutter mit dem ungeklärten Tod der Tochter?

Mordfall Peggy Knobloch (†9): Medienbericht: Festnahme 17 Jahre nach der Tat!

Mehr auf MSN:

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von BUNTE.de

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon