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Mutmaßlicher Terroranschlag : Mann verletzt mehrere Menschen in Schweden

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 03.03.2021 ksta
Ein Wagen der schwedischen Polizei steht auf einer Straße in der Kleinstadt Vetlanda, wo ein Mann mehrere Personen verletzt hat. © dpa Ein Wagen der schwedischen Polizei steht auf einer Straße in der Kleinstadt Vetlanda, wo ein Mann mehrere Personen verletzt hat.

Bei einer mutmaßlichen Terrortat in einer Kleinstadt in Schweden hat ein Angreifer mehrere Menschen verletzt. Er wurde daraufhin am Mittwochnachmittag im Zusammenhang mit seiner Festnahme von der Polizei angeschossen und ins Krankenhaus gebracht.

Acht Personen seien attackiert und verletzt worden, sagte der lokale Polizeichef Jonas Lindell am Abend auf einer Pressekonferenz. Sie würden ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Bei wie vielen es sich davon um Schwerverletzte handelte, konnte er nicht sagen.

Viele Details deuten auf Terrorakt hin

Es werde nun dahingehend ermittelt, ob es ein mögliches Terrormotiv gebe, sagte die Polizeichefin der Region Jönköping, Malena Grann. Darauf deuteten bestimmte Details hin, die sie jedoch nicht genauer nennen könne. Man arbeite eng mit der schwedischen Sicherheitspolizei Säpo zusammen. Es gebe keine Anzeichen für weitere Täter. Zur Nationalität des Angreifers wollten sich die Ermittler nicht äußern.

Viele Fragen blieben am Abend offen, darunter das Motiv und der genaue Handelsverlauf der Tat in Vetlanda rund 270 Kilometer südwestlich von Stockholm. Bisherigen Polizeierkenntnisse zufolge hat der Mann - mutmaßlich ein Einzeltäter im Alter von 20 bis 30 Jahren, der aus der Gegend stammt - eine Reihe von Menschen an insgesamt fünf verschiedenen Tatorten mit einer Art von Stichwaffe angegriffen. Um was für eine Waffe es sich handelte, gab die Polizei noch nicht bekannt.

„Ich verurteile diese furchtbare Gewalt“, erklärte der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven am Abend auf Facebook. Er sei in Gedanken bei denjenigen, die in Vetlanda verletzt worden seien. „Wir werden daran erinnert, wie zerbrechlich unsere sichere Existenz ist“, schrieb der Regierungschef.

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