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Nach 50 Jahren: Frau findet ihre biologischen Eltern und erfährt die wahre Geschichte ihrer Adoption

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 3 Tagen BUNTE.de Redaktion
Blick aus Seoul © iStock/aomam Blick aus Seoul

Manchmal sind die Dinge anders, als sei zunächst scheinen. So ist es Kim Gantt ergangen. Sie wusste, dass ihre Wurzeln in Südkorea liegen und dass sie mit drei Jahren von Amerikanern adoptiert worden war. Die Frau – in Bloomington in Indiana zu Hause – hatte angenommen, aus der Beziehung eines amerikanischen Soldaten mit einer Südkoreanerin zu stammen. Wie "inspiremoire.com" berichtet, war Kim davon ausgegangen, dass ihre Mutter sie nicht wollte und dass sie inzwischen eine Waise ist.

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Nachforschungen zur Adoption

Die Frage nach ihrer Herkunft beschäftigte Kim aber unentwegt. Auf der Suche nach Klarheit machte sie sich – inzwischen 55 Jahre alt – schließlich auf den Weg nach Südkorea. Es stellte sich heraus, dass sie nicht wie angenommen in einem, sondern in zwei Waisenhäusern gewesen war. Weil sie bei einer Hausgeburt das Licht der Welt erblickt hatte, fehlten jedoch die Krankenhausaufzeichnungen. Schließlich ließ Kim auf den Rat eines Polizisten hin einen DNA-Test machen.

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DNA-Test fand ihre Eltern 

Die erste Überraschung: Die genetische Untersuchung ließ keinen Zweifel daran zu, dass beide leiblichen Eltern Koreaner gewesen waren. Das widerlegte ihre Theorie, Ergebnis einer kurzen Affäre zu sein. Der eigentliche Clou kam jedoch, als sie Monate nach der Südkorea-Reise Nachricht von der dortigen Polizei erhielt: Ihre DNA passte zu einem Paar – Labangnyeo Jong und Yuman Jang – das auf der Suche nach seiner Tochter Mi Kyung war und deshalb seine DNA hinterlassen hatte. Kein Zweifel – Kim ist diese Tochter.

Bewegendes Wiedersehen nach über 50 Jahren

2019 konnte sie endlich ihre Eltern in die Arme schließen, die sie über 50 Jahre verzweifelt gesucht hatten. Und sie lernte in Südkorea auch ihre drei jüngeren Geschwister kennen – eine Schwester und zwei Brüder.

Was war passiert? Kim war fünf Jahre alt gewesen als sie verschwand. Ihr Großvater hatte auf sie aufgepasst, doch sie war ihm entwischt – und er hatte später behauptet, sie sei gestorben, um sein Versäumnis nicht zugeben zu müssen. Die Eltern glaubten das nicht wirklich, zumal Kims Verschwinden damit nicht geklärt war und auch andere Fragen offen blieben. Sie konnten ihre Tochter jedoch nicht aufspüren. 

Jetzt versucht Kim, ihre biologische Familie wirklich kennenzulernen und so ein Stück der verlorenen Zeit nachzuholen. Auch wenn Zweifel bleiben, sie fühlt sich willkommen. Nun weiß sie, wo ihre Wurzeln liegen, woher sie ihr Aussehen und manche Eigenheiten hat. "Vermutlich werde ich niemals die volle Wahrheit erfahren, aber zumindest habe ich jetzt auch eine leibliche Familie. Das ist das größte Geschenk!"

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