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Nach Fernsehaufruf: Neue Hinweise zu vermisstem Studenten

dpa-Logodpa 12.10.2018 dpa
Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ...ungelöst». © Bereitgestellt von dpa-infocom Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ...ungelöst».

Nach einem Aufruf in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» zum Fall des vermissten Hamburger Jurastudenten Andreas Dünkler hat die Polizei neue Hinweise bekommen. Bereits kurz nach der Sendung hätten sich erste Anrufer gemeldet, sagte eine Polizeisprecher am Donnerstag. Die Hinweise müssten jetzt ausgewertet werden. Wie viele Anrufe eingingen, konnte die Sprecherin nicht sagen.

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Dünkler wird seit mehr als 21 Jahren vermisst. Der damals 29-Jährige hatte sich am 18. Februar 1997 mit Freunden getroffen, um ein Fußballspiel im Millerntor-Stadion anzuschauen. Da die Partie aber kurzfristig abgesagt wurde, gingen sie stattdessen ein Bier trinken. Gegen 22.00 Uhr trennte sich Dünkler von einem Freund am Bahnsteig der U1 am Hauptbahnhof.

Ein Zeuge habe einen Mann, der dem Vermissten sehr ähnlich gesehen haben soll, gegen 23.00 Uhr in der U1 beobachtet. Er sei von zwei Männern gestützt worden und habe schlapp, abwesend und verletzt gewirkt. Als die Unbekannten an der Station Kellinghusenstraße ausgestiegen seien, habe der gestützte Mann einen mutmaßlichen Blutfleck auf der Sitzbank hinterlassen. Fast zwei Jahre später wurde der Ausweis des Vermissten in Brokdorf (Kreis Steinburg) am Elbstrand gefunden. Die Ermittlungsgruppe «Cold Cases» der Hamburger Polizei geht mittlerweile davon aus, dass Andreas Dünkler getötet wurde.

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