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Nigerianischer Scammer verkauft Fake-Airport für 242 Millionen Dollar an Investment-Bank

männersache-Logo männersache 12.06.2019 maennersache
Emmanuel Nwude / Flughafen © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Emmanuel Nwude / Flughafen Wer in die Google-Suchmaske "Nigeria" und "Scam" eingibt, wird schnell fündig. Waren es doch Online-Betrüger, die vorgaben aus Nigeria zu stammen und den ahnungslosen Surfer mit einem unerwarteten Geldsegen geradezu überschwemmen zu wollen.

Die Zeiten sind mittlerweile vorbei, aber zum Abschluss dieser goldenen Zeit wurde auf das normale Scam-Maß nochmal eine ganz heftige Schüppe draufgelegt. Scam-Weltrekord, sozusagen.

Von wegen zwei oder drei Millionen von einem nigerianischen Stammesfürsten erhalten. Das waren ja Kinkerlitzchen. 1998 wurde in die Vollen gekegelt, da ging es ums Ganze. Da wurde… ein nichtexistenter Flughafen für umgerechnet 208,320.000,00 Euro verkauft!

Moment. Nichtexistent? Wie das? Ich meine, man kann ja ein paar völlig naiven Volltrotteln auf der Straße beim Hütchenspiel ein paar Euronen abnehmen, aber wie zur Hölle schafft man es, einen kompletten Flughafen zu verkaufen? Der einem nicht gehört. Weil er nicht existiert.

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Nun, Emmanuel Nwude, der wohl größte einzelne scam artist, den die Welt jemals gesehen hat, schaffte genau dies. Er verkaufte den nur in seiner Fantasie bestehenden Flughafen inklusive Terminal, Wartungshallen, Runways und natürlich den Flugzeugen an eine Investmentfirma, die sich danach sicherlich fragte, wie ihr das passieren konnte.

Nelson Sakaguchi war Direktor der brasilianischen Bank, die sich übers Ohr hat hauen lassen. Die genauen Umstände sind nicht bekannt, aber eigentlich ist das auch egal. Denn einen noch größeren Scam hat ein deutsches Geldhaus in den letzten paar Jahren durchgezogen.

Obwohl die Deutsche Bank seit 2015 etwa 9 Milliarden Euro Kapital verbrannt hat, wurden die Boni der Manager im gleichen Zeitraum vervierfacht. Das ist die Krönung. Da müssen die Nigerianer noch ein paar komplette Flughäfen verkaufen, bevor sie da mithalten können.

Deutsche Wertarbeit eben.

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