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Nordrhein-Westfalen: Knochenfund löst kurzzeitig Mordermittlung aus

DER SPIEGEL-Logo DER SPIEGEL 27.11.2020 Jean-Pierre Ziegler

Ein Passant fand bei Köln einen Unterschenkelknochen am Wegesrand – die Polizei ging einem Mordverdacht nach. Nun hat sich die Sache geklärt, ein Verbrechen jedenfalls liegt nicht vor.

© Karl-Josef Hildenbrand/ DPA

Ein zufällig nahe Köln gefundener menschlicher Knochen hat tagelang die Mordkommission beschäftigt. Nun haben die Ermittler bekannt gegeben, dass kein Verbrechen vorliege.

Am Dienstag fand demnach ein 30-Jähriger einen Unterschenkelknochen in Berzdorf, einem Stadtteil von Wesseling. Der Knochen habe am Rand eines Weges gelegen. Da eine Gewalttat nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde eine Mordkommission eingesetzt.

Den Ermittlungen zufolge handelt es sich um ein Amputat. Ein Krankenhaus habe den Unterschenkel einer Fachfirma übergeben, das den Knochen in eine Entsorgungsanlage nahe der Fundstelle bringen sollte.

Unklar ist, wie der Unterschenkel an den Fundort gelangte und wer dafür verantwortlich ist. Ein Gewaltverbrechen schlossen die Ermittler jedenfalls aus.

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