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Paar aus NRW gestorben: Mordprozess nach Raser-Unfall in Stuttgart

Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung vor 4 Tagen berliner-zeitung
Die Unfallstelle in Stuttgart © dpa Die Unfallstelle in Stuttgart

Nach einem tödlichen Unfall bei viel zu hoher Geschwindigkeit muss sich ein junger Autofahrer von diesem Mittwoch (9.00) an in Stuttgart wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. Dem 20-Jährigen wird vorgeworfen, im März mit seinem PS-starken Sportwagen und dreifach überhöhter Geschwindigkeit in das stehende Auto eines jungen Paares aus Nordrhein-Westfalen gerast zu sein.

Ein 25-Jähriger und seine 22 Jahre alte Freundin kamen dabei ums Leben. Der Jaguar-Fahrer habe den Tod anderer zumindest billigend in Kauf genommen, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor.

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Gutachter korrigiert Geschwindigkeit nach oben

Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen fahrlässiger Tötung gegen den 20-Jährigen ermittelt, der selbst unverletzt geblieben war. Entscheidend für das Hochstufen auf die Mordanklage war ein Gutachten zur Geschwindigkeit. Da der Mann zum Tatzeitpunkt jünger als 21 Jahre war, gilt er als Heranwachsender, und es wird vor einer Jugendkammer verhandelt.

Anfang März hatte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erstmals ein Mordurteil gegen einen rücksichtslosen Raser bestätigt. Der Mann hatte 2017 in Hamburg mit einem gestohlenen Taxi einen Menschen getötet und zwei schwer verletzt. (dpa) 

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