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Pandabärin Meng Meng ist offenbar schwanger

SZ.de-Logo SZ.de vor 4 Tagen SZ.de/dpa/afis
Ist wahrscheinlich schwanger: Pandabärin Meng Meng. © dpa Ist wahrscheinlich schwanger: Pandabärin Meng Meng.

Die Sache mit dem Pandasex ist kompliziert. Nun gibt es "vielversprechende" Nachrichten aus dem Berliner Zoo. Allerdings kommt es bei Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit.

Berlin stellt sich auf Nachwuchs ein. Panda-Nachwuchs. Um die Tragweite dieser Nachricht zu verstehen, muss man wissen: Die Sache mit dem Pandasex ist kompliziert. Und teuer. Nur einmal im Jahr nehmen sich die Tiere überhaupt als Männchen und Weibchen wahr, nur für den Zeitraum von 0,8 Prozent eines Jahres sind Panda-Weibchen fruchtbar. 24 bis 72 Stunden, ein bis drei Tage, ein echter Nervenkrimi also.

In Berlin wurde deshalb genau beobachtet, was in Deutschlands einzigem Pandagehege passiert. Seit zwei Jahren knabbern Meng Meng (Träumchen) und Jiao Quing (Schätzchen) genüsslich Bambus in ihrem zehn Millionen Euro teuren Zuhause im China-Look, zu dessen Eröffnung 2017 sogar Kanzlerin Angela Merkel und der Staatspräsident von China, Xi Jinping, kamen. Die Schwierigkeiten beim Panda-Sex beschäftigen seitdem die Hauptstadt-Medien.

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Im April waren die Bären, die in Pandasex-Dingen als unerfahren gelten, dann zum ersten Mal gemeinsam im Gehege. Sieben Mal für jeweils etwa 20 Minuten. Dazu waren eigens Experten aus China angereist. Auch ein Traumjob: Panda-Paarungsexperte. Um die Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu erhöhen, wurde Meng Meng zudem künstlich besamt.

Offenbar mit Erfolg: Knapp zwei Wochen nach seinem 175. Geburtstag hat der Berliner Zoo nun auf einer Pressekonferenz die gute Nachricht verkündet. Die ersten Untersuchungsergebnisse von Bärin Meng Meng seien "vielversprechend". Eine Geburt könne Ende August, Anfang September anstehen. "Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, dass Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", erklärte Experte Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), das etwa Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durchgeführt hat.

In der Hauptstadt wäre es nach früheren erfolglosen Versuchen mit anderen Panda-Paaren die erste Panda-Geburt.

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