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Polizei staunt: 79-Jähriger bastelt sich krasses Gefährt zusammen und baut Unfall

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 27.01.2020 mopo
Der Antriebsbereich des selbst gebauten E-Scooters. © Polizei Der Antriebsbereich des selbst gebauten E-Scooters.

Da staunten selbst die Polizisten nicht schlecht...

Bei einem Verkehrsunfall in Pirmasens am Samstagnachmittag war dieses Gefährt beteiligt: ein selbst gebastelter E-Scooter. Gesteuert wurde das merkwürdige Ding von einem 79-jährigen Mann.

Pirmasens: Mann mit E-Scooter verletzt sich am Kopf

Der Fahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die dortige Bordsteinkante. Der 79-Jährige stürzte und erlitt eine Platzwunde am Kopf. Anschließend musste die Verletzung im Krankenhaus behandelt werden.

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Vor Ort stellten die Beamten einen E-Scooter sicher, den sich der Mann selbst zusammengeschraubt hatte.

Zwei Fahrradgabeln zum Rahmen zusammengebaut

Der Mann hatte zwei Fahrradgabeln mittels eines Aluminiumrohres und mehrerer viereckiger Aluprofilstücke zu einem Fahrradrahmen zusammengebaut.

IMG_0033 © Polizei IMG_0033

An dem Aluminiumrohr brachte der Mann einen handelsüblichen Fahrradsitz sowie darunter einen Akku an. Hinter dem Fahrradsitz, oberhalb der dortigen verbbauten Frontgabel, installierte er eine Steuerungseinheit. Der Elektromotor wurde in das Hinterrad integriert.

An dem viereckigen Aluprofilstück wurde ein handelsüblicher Fahrradlenker angebracht. An diesem wurde eine digitale Kombianzeige befestigt, welche unter anderem die Geschwindigkeit anzeigt. Neben dieser Anzeige brachte der Mann ein Potentiometer an, welches dazu dient, die Leistung zu erhöhen.

E-Scooter Marke Eigenbau schafft 20 km/h

Das Gerät Marke Eigenbau erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h.

Da der E-Scooter nicht versichert, sowie nicht verkehrssicher war, kommt auf den Mann nun eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu. (mt)

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