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Polizeieinsatz, weil sich zwei Dreijährige streiten

WELT-Logo WELT 06.12.2018
Ein Dreirad ist Gegenstand eines Streits geworden und führte zum Polizeieinsatz © pa/dpa/Henning Kaiser Ein Dreirad ist Gegenstand eines Streits geworden und führte zum Polizeieinsatz

Ein Dreirad, aber zwei Kinder, die es fahren wollen. Wie ein Vorfall aus Hamburg zeigt, braucht es nicht viel, damit zwei Dreijährige aneinandergeraten. Als ein Kind auch noch gekratzt wird, reicht es einer Mutter. Sie ruft die Polizei.

In Hamburg musste die Polizei wegen eines Notrufs einer Mutter ausrücken. Grund des Einsatzes: Streit um ein Dreirad. Die Beteiligten: zwei Dreijährige und ihre Mütter. Ort: eine Kita in Winterhude. Doch was war passiert?

In der Kita in der Jarrestraße waren die zwei Dreijährigen am Dienstagnachmittag wegen eines Dreirades aneinandergeraten. Bei der Auseinandersetzung soll eines der Kinder gekratzt worden sein. Für eine Mutter ging das zu weit – sie rief die Polizei. Wie das zuständige Kommissariat 33 dem "Hamburger Abendblatt" bestätigte, wurde um 15.10 Uhr eine Streifenwagenbesatzung in die Kita gerufen.

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Bei der Ankunft trafen die Beamten die besorgte Mutter an und stellten bei einem Kind eine gerötete Wange fest. Über die exakte Schwere der Verletzung sei aber nichts bekannt. "Unsere Kollegen haben die Situation vor Ort in einem Gespräch befrieden können", teilte die Polizei mit. Niemand musste festgenommen werden, auch auf eine Anzeige wurde verzichtet.

Streitigkeiten im Kindergarten seien normal, sagte ein Polizeisprecher dem NDR. Allerdings sollten die Kinder auch lernen, Konflikte alleine zu lösen.

Den Vorfall bestätigte auch Kita-Geschäftsführerin Franziska Larrá. Ihr sei die Sache eher unangenehm. "Es ist normalerweise nicht üblich, in solchen Fällen die Polizei zu verständigen."

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