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Prozess in Bonn: Versuchter Totschlag – Walid S. (23) legt Geständnis ab

EXPRESS-Logo EXPRESS 11.07.2019 express
Walid S. im Niklas-Prozess mit seinem Anwalt Martin Kretschmer. © dpa Walid S. im Niklas-Prozess mit seinem Anwalt Martin Kretschmer.

Der polizeibekannte Walid S. (23) hat am Donnerstag vor dem Bonner Schwurgericht gestanden, einen 26-Jährigen geschlagen und getreten zu haben.

Der Bonner griff auch Polizisten an

Zudem gab er zu, Polizeibeamte angegriffen und beleidigt zu haben. Der junge Mann ist wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen eines Angriffs auf Polizisten, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung angeklagt.

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Walid S. pöbelte in Bonner Schnellrestaurant

Der erste Vorfall ereignete sich am 12. Januar, als S. in einem Schnellrestaurant in der Bonner Innenstadt pöbelte. Als Polizisten seine Personalien aufnehmen wollten, floh er und widersetzte sich gewaltsam seiner Festnahme. Er wurde von vier Beamten überwältigt.

Bonner Gericht könnte hartes Urteil fällen

Am 10. Februar hat Walid S. nach seinem Geständnis unweit des Alten Rathauses im Verlauf einer Schlägerei den 26-Jährigen, der am Boden lag, getreten, allerdings habe er seinen Tod - so wie es ihm der Ankläger vorwirft - nicht billigend in Kauf genommen. Er habe Mist gebaut, aber nicht die Absicht gehabt zu töten. Der Mann erlitt schwere Verletzungen am Kopf. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Walid S. wurde im Bonner Prozess um Tod von Niklas Pöhler freigesprochen

Er galt im Prozess um den Tod des Schülers Niklas Pöhler, der im Mai 2016 am Bahnhof Bad Godesberg so geprügelt worden war, dass er eine Woche später starb, als Hauptverdächtiger (hier lesen Sie mehr dazu). Das Jugendschwurgericht sah seine Täterschaft nicht als erwiesen an und sprach ihn frei.

(ucs)

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