Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Simbabwe: mehrere Tote bei Protesten gegen die Wirtschaftspolitik

Euronews-Logo Euronews 18.01.2019 euronews
© Bereitgestellt von Euronews

Das UN-Menschenrechtsbüro fordert die Regierung Simbabwes auf, das harte Durchgreifen und übermäßige Gewaltanwendung gegen Demonstranten zu stoppen.

Verdoppelung der Benzinpreise

Nach einer Verdoppelung des Benzinpreises am Sonntag war es in dem südafrikanischen Land zu einem Generalstreik und heftigen Protesten gekommen. Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas, Gummigeschossen und teils auch scharfer Munition gegen Demonstranten vor.

Das UN-Menschenrechtsbüro zeigt sich beunruhigt über die Unterdrückung der Proteste

Die Regierung ordnete außerdem eine völlige Abschaltung des Internets an.

Das könnte Sie auch interessieren:

"IS-Frauen" stellen Strafverfolger vor völlig neue Probleme

"Die Gräueltaten unter Assad müssen aufhören"

Acht Tote, mehr als 60 Verletzte

Menschenrechtlern zufolge wurden acht Menschen getötet, mehr als 60 Personen wurden mit Schusswunden im Krankenhaus behandelt und mehr als 600 festgenommen.

Darunter auch der prominente Oppositionsaktivist Pastor Evan Mawarire. Er soll zur Unterstützung der friedlichen Proteste der Gewerkschaften aufgerufen hatte. Ihm wird das Anstacheln zum Regierungsumsturz und das Aufrufen zu gewaltsamen Protesten vorgeworfen.

Mawarire hatte aufgerufen, sich gewaltfrei und friedlich an der Protesten zu beteiligen

Simbabwe befindet sich in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit zehn Jahren.

NÄCHSTES
NÄCHSTES

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Euronews

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon