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So geht es der Hürdensprinterin nach dem Horrorsturz

DIE WELT-Logo DIE WELT 12.08.2017
Deborah John wird auf einer Trage abtransportiert © dpa/PA Wire Deborah John wird auf einer Trage abtransportiert

Es war der Schreckmoment der Leichtathletik-Weltmeisterschaften: Hürdensprinterin Deborah John stürzt und bleibt regungslos liegen. Heute startet das Finale, in das sie wollte. Wie es ihr jetzt geht.

Es musste Schlimmes befürchtet werden, als Deborah John am Freitagnachmittag auf einer Trage aus dem Innenraum des Londoner Olympiastadions gebracht wurde. Die Hürdensprinterin aus Trinidad und Tobago war in ihrem Vorlauf schwer gestürzt. An der vierten Hürde kam die 27-Jährige ins Straucheln und knallte danach mit voller Wucht und dem Kopf voran an die nächste Hürde.

Regungslos blieb John auf ihrer Bahn liegen. Zehn Minuten lang wurde sie von mehreren Ärzten untersucht. Vor allem sorgten sie sich um ihren Kopf, der wie ihr Hals stabilisiert wurde.

Offensichtlich ist aber nichts Ernsthafteres passiert. Ihr Teamarzt Anyl Gopeesingh ließ zwar eine Diagnose offen, teilte aber mit, dass es kein Grund zur Besorgnis gebe. Die Athletin ruhe sich in ihrem Hotelzimmer aus, informierte der Verband von Trinidad und Tobago. Ein weiterer Einsatz von John bei dieser WM sei nicht vorgesehen gewesen.

Wo sich John am Samstag (ZDF, Eurosport, 21.05 Uhr) das Finale über 100 Meter Hürden anschauen werde, ob im Stadion oder im Hotel vor dem Fernseher, wusste sie noch nicht genau. Um Gold mitsprinten wird Pamela Dutkiewicz. Die Deutsche Meisterin aus Wattenscheid bot bei ihrer WM-Premiere bislang eine starke Vorstellung. Europas Jahresbeste lief im Halbfinale in 12,71 Sekunden auf Platz zwei. Schnellste war die Australierin Sally Pearson – Olympiasiegerin 2012 – in 12,53 Sekunden.

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